Sammer wünscht sich Sportdirektor für den DFB - und bringt Lothar Matthäus ins Spiel

Daniel Holfelder
Matthias Sammer
Matthias Sammer / Matthias Hangst/GettyImages
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Matthias Sammer hat den fehlenden Posten des Sportdirektors als eine Ursache für das schwache Abschneiden der Nationalmannschaft in den vergangenen Jahren ausgemacht. Das Amt müsse wieder eingeführt werden, so der 55-Jährige.


"Ein Sportsystem ohne einen übergeordneten sportlichen Leiter - das ist das Bild des Deutschen Fußball-Bundes", sagte Sammer bei Magenta TV. "Ich habe genug Fehler gemacht in meinem Leben. Aber den Fehler, diese Position abzuschaffen, auf die Idee musst du erstmal kommen." Von 2006 bis 2012 hatte der Ex-Nationalspieler selbst in dieser Funktion für den DFB gearbeitet.

"Fakt ist, dass diese Person auch ein Stück weit verantwortlich ist für die großen Leitlinien", so Sammer weiter. "Ein Sportdirektor gibt die großen Linien vor und sie brauchen für meine Begriffe alle zwei Jahre ein Korrektiv, um an den kleinen Stellschrauben in die richtige Richtung zu drehen." (Zitiert via Sportbuzzer)

Als möglichen Kandidaten brachte er Rekord-Nationalspieler Lothar Matthäus ins Spiel. Er selbst stehe für das Amt nicht mehr zur Verfügung, betonte Sammer, wäre aber bereit, dem DFB in anderer Funktion zu helfen. Gegenwärtig ist Sammer als externer Berater für Borussia Dortmund tätig. Da BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke als DFB-Vizepräsident künftig mehr Einfluss auf die Nationalelf nehmen soll, könnte auch Sammer erneut eine Rolle im Verband spielen.


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