Bericht: Bierhoff muss gehen - welche Rolle Watzke dabei spielt

Daniel Holfelder
Markus Gilliar - GES Sportfoto/GettyImages
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Nach dem WM-Aus stehen beim DFB wichtige Entscheidungen an. Nicht nur Hansi Flick, sondern vor allem Oliver Bierhoff steht auf dem Prüfstand. Der Direktor der Nationalmannschaft muss wohl seinen Hut nehmen.


Das berichtet die Bild-Zeitung. Demnach wird in der Verbandsspitze diskutiert, DFB-Vizepräsident Hans-Joachim Watzke stärker in Themen rund um die Nationalelf einzubinden - auf Kosten von Bierhoff. Schon während der WM sollen einige Spieler darum gebeten haben, den BVB-Geschäftsführer stärker in den Streit um die One-Love-Binde einzubeziehen.

Bierhoff, dessen Vertrag bis 2024 datiert ist, könnte auf seine Aufgaben als Direktor und Geschäftsführer der DFB-Akademie beschränkt werden und in Zukunft keinen Einfluss mehr auf die A-Nationalmannschaft haben. Beim DFB, so die Bild, wurde schon nach der Auftaktpleite gegen Japan über ein Krisen-Szenario gesprochen. Dabei herrschte Einigkeit, dass der Niedergang des Nationalteams seit dem WM-Titel vor acht Jahren weniger in Flicks, sondern vielmehr in Bierhoffs Verantwortung liegt. Einen Rücktritt hatte der EM-Held von 1996 schon kurz nach dem Turnier ausgeschlossen.

Zu dem Bericht der Bild-Zeitung passt die Ankündigung von Bernd Neuendorf, in der kommenden Woche ein Gespräch mit Bierhoff und Flick führen zu wollen. Auch Watzke wird daran teilnehmen. Von Bierhoff und Flick erwartet die Verbandsspitze eine WM-Analyse und eine Strategie, wie sich die Mannschaft bis zur Heim-EM 2024 verbessern kann.


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