Bericht: Schalke baggert an Bruder von BVB-Star

Yannik Möller
Peter Knäbel forciert weitere Winter-Transfers
Peter Knäbel forciert weitere Winter-Transfers / FEDERICO GAMBARINI/GettyImages
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Wenn möglich, möchte sich Schalke 04 für die Rückrunde auch noch in der Abwehrzentrale verstärken. Dahingehend rückt offenbar Keven Schlotterbeck in den Fokus, der den SC Freiburg verlassen möchte.


Der eine Schlotterbeck, nämlich Nico, spielt für den BVB. Läuft sein Bruder Keven zukünftig ausgerechnet für Schalke auf? Ein Szenario, das offenbar Gestalt annehmen könnte.

Informationen der Bild zufolge steht Keven Schlotterbeck auf dem Zettel von Königsblau. Der Aufsteiger würde sich für die Rückrunde, insofern es eine passende Möglichkeit dazu gibt, auch noch gerne in der Innenverteidigung verstärken. Zum einen, weil es teils qualitative Mängel gibt und zum anderen, weil Spieler wie Sepp van den Berg und vor allem Leo Greiml noch eine gewisse Zeit ausfallen werden.

Anscheinend der Plan: Wenn die Liga Mitte Januar wieder startet, sollen nicht nur Maya Yoshida und Henning Matriciani zur Verfügung stehen. Das war schon in den restlichen Spielen vor der Winterpause, trotz einer Leistungssteigerung zum Schluss, eine oftmals auf Kante genähte Angelegenheit.

Keven Schlotterbeck
Keven Schlotterbeck / Stuart Franklin/GettyImages

Schlotterbeck will Freiburg verlassen - für Schalke nur eine Leihe denkbar

Passenderweise möchte Schlotterbeck den SC Freiburg verlassen. Dort spielt er unter Christian Streich keinerlei Rolle mehr. Weil er aber unbedingt wieder regelmäßig spielen will, zeigt er sich für viele Wechsel-Optionen offen, wie er zuletzt selbst erklärte.

Zurzeit soll er auch beim VfL Bochum ein Thema sein. Schnell wird klar: Der 25-Jährige ist tatsächlich wechselwillig und könnte genauso gut zur direkten Konkurrenz abwandern.

Wenn die Gelsenkirchener von ihm überzeugt sind, sollten sie also möglichst schnell handeln. Ein frühzeitiger Transfer wäre auch von Vorteil, weil das Trainingslager kurz nach dem Jahreswechsel als wichtige Eingewöhnungsphase herhalten könnte.

Mehr als ein Leihgeschäft wäre aber nicht möglich. Zumal Schlotterbeck seinen zunächst bis 2023 datierten Vertrag erst im vergangenen Sommer verlängert hat.



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