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Offiziell: Bürki verlässt den BVB in Richtung USA

Jan Kupitz
Roman Bürki
Roman Bürki / Lars Baron/GettyImages
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Borussia Dortmund kann den ersten Topverdiener zur neuen Saison von der Liste streichen: Roman Bürki zieht es wie zuvor berichtet in die USA!


Nach der Verpflichtung von Gregor Kobel hatte Roman Bürki beim BVB keine Zukunft mehr. Schwarz-Gelb hätte den Schweizer, der pro Jahr um die fünf Millionen Euro verdient, bereits im vergangenen Sommer und Winter gerne abgegeben - trotz mehrerer Interessenten kam es jedoch zu keinem Wechsel.

In der Saison 2022/23 wird Bürki dann aber nicht mehr in Dortmund aufschlagen. Die Borussia bestätigte offiziell, dass der 31-Jährige in die MLS zu St. Louis City SC wechseln wird. Sein bis 2023 datierter Vertrag beim BVB wird vorzeitig aufgelöst.

Michael Zorc, der im Sommer ebenfalls Schwarz-Gelb verlassen wird, dankte dem Torhüter "für sieben Jahre, in denen er immer alles gegeben hat. Roman war lange Jahre unsere Nummer eins, er ist ein verdienter BVB-Profi, hat mit uns Titel errungen und ist mit dem DFB-Pokal um den Borsigplatz gefahren. Diese Titel, diese Momente, werden immer auch mit ihm in Verbindung gebracht werden."

Der scheidende Sportdirektor weiß, dass die "vergangenen eineinhalb Jahre" für den 31-Jährigen "sportlich alles andere als leicht" waren. "Trotzdem hat er sich immer professionell verhalten und in den Dienst des Teams gestellt", lobte Zorc. "Für seine berufliche und private Zukunft in den USA wünschen wir Roman nur das Allerbeste."

Bürki: "Einmal Borusse, immer Borusse!"

"Es war mir eine Ehre, insgesamt sieben Jahre bei diesem großartigen Verein gespielt haben zu dürfen", berichtete Bürki wehmütig. "Ich werde nicht nur die Pokalsiege 2017 und 2021, sondern alle guten und schwierigen Zeiten, die wir gemeinsam erlebt haben, immer in Erinnerung halten. Mein Dank gilt zuallererst meinen großartigen Mitspielern, aber auch den Verantwortlichen des BVB, meinen Trainern, dem gesamten Team hinter dem Team und nicht zuletzt den unglaublichen Fans. Einmal Borusse, immer Borusse!"

Bürki erklärte, dass er in den vergangenen Jahren "privat schon viel Zeit in den USA verbracht" habe und zudem "ein großer Fan des US-Sports" sei. Daher freue es ihn "total, in St. Louis, bei einem sich im Aufbau befindlichen Klub, etwas mit entwickeln zu können".

In St. Louis erhält Bürki einen Vertrag bis 2025.


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