Rio Ferdinand kritisiert Jadon Sancho: Form "besorgniserregend"

Dominik Hager
Jadon SaNacho erntet Kritik von Rio Ferdinand
Jadon SaNacho erntet Kritik von Rio Ferdinand / Laurence Griffiths/GettyImages
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Jadon Sancho hat im Trikot von Manchester United die Leichtigkeit verloren, nachdem er beim BVB zu den überragenden Spielern der Bundesliga gehört hatte. Die vergangene Saison verlief erfolglos und auch in der aktuellen Spielzeit gelingt es dem 22-Jährigen nicht, konstant starke Leistungen abzuliefern. Dies verwundert Rio Ferdinand, der sich nach dem Sancho aus der Bundesliga sehnt.


Jadon Sancho erlebt in der bisherigen Spielzeit eine Art Achterbahnfahrt. Der Engländer erzielte in der Premier League wichtige Tore gegen Liverpool und Leicester City, konnte an diese Leistungen jedoch nicht anknüpfen. Dabei hatte er in Klub-Legende Rio Ferdinand schon Hoffnungen geschürt.

"Was gut läuft, ist, dass er Tore schießt. Er kommt in diese Bereiche, was mir gefällt. Du willst, dass deine Flügelspieler vorne reingehen und Tore schießen", lobte der frühere Verteidiger noch vor einigen Wochen Sancho auf seinem YouTube-Kanal.

Ferdinand rätselt über Sancho-Krise

Nun hat Ferdinand seine Meinung aber offenbar schon wieder geändert. So bezeichnete er die Form des Spielers als "besorgniserregend" und rätselte über die Gründe dafür. "Liegt es an der Art und Weise, wie die Mannschaft aufgestellt ist? Liegt es am Tempo in der Premier League? Wird ihm mehr Defensivarbeit abverlangt, so dass er nicht die nötige Energie hat, wenn er den Ball in der Offensive hat?", wunderte er sich bei seiner YouTube-Show (via Daily Mirror). Ferdinand hielt außerdem fest, dass Sanchos "Trefferquote im Vergleich zu anderen Spielern auf seiner Position nicht besonders gut" sei.

Damit hat Ferdinand absolut Recht. Acht Tore und drei Vorlagen in 48 United-Spielen sind definitiv nicht die Welt und weit weg von seiner Dortmund-Quote. Ferdinand gab zu, dass sich Sancho erst an die Liga anpassen müsse, wähnte ihn jedoch schon weiter. "Okay, es sieht so aus, als hätten wir den Sancho, den wir aus Dortmund gekauft haben", dachte er sich. Nun forderte er jedoch Sancho und sein Team dazu auf, "einen Weg zu suchen, wie man sein Spiel und seinen Geist entschlüsseln kann", um den Sancho zu finden, der ganz Europa begeistert hatte. "Er hat dort [in Dortmund] wunderbare Dinge getan, hat diese aber nicht auf die Premier League übertragen", kritisierte Ferdinand.

Jadon Sancho und Erling Haaland sind gute Beispiele dafür, um zu erkennen, wie unterschiedlich die Gewöhnung an eine neue Liga verlaufen kann. Vieles hat wahrscheinlich aber auch mit dem Klub zu tun. Die meisten United-Akteure bleiben schließlich hinter ihren Ansprüchen und den Leistungen aus früheren Tagen zurück.


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