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Real scheitert bei Mbappé: Gnabry gehört zu den spannendsten Alternativen

Dominik Hager
Serge Gnabry könnte sich Real Madrid anschließen
Serge Gnabry könnte sich Real Madrid anschließen / Stuart Franklin/GettyImages
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Was für ein Tiefschlag für Real Madrid! Nach monatelangem Tauziehen hat sich Kylian Mbappé für einen Verbleib in Paris entschieden und wird sich demnach nicht den Königlichen anschließen. Der spanische Top-Klub wird jedoch mit ziemlicher Sicherheit einen anderen Top-Spieler an Land ziehen wollen. Ein realistischer Kandidat wäre Bayern-Star Serge Gnabry, jedoch gibt es andere spannende Alternativen.


Real Madrid wird sich im Sommer wohl um die Verpflichtung eines Außenstürmers bemühen, der das Offensiv-Gespann um Karim Benzema und Vinícius Júnior komplettieren soll. Während die beiden Offensiv-Stars gesetzt sind, kämpften zuletzt Rodrygo, Asensio und Valverde um den Platz auf der rechten Seite. Über jedem Zweifel sind die Spieler jedoch allesamt nicht erhaben. Demnach darf man davon ausgehen, dass nach der Mbappé-Absage eher ein rechter Flügelstürmer und kein Mittelstürmer kommen wird.

Macht Real bei Gnabry Ernst?

Denkt man über potenzielle Kandidaten nach, so landet man ziemlich schnell bei Serge Gnabry. Klar ist, dass der deutsche Nationalspieler das Angebot der Bayern zur Vertragsverlängerung nicht angenommen hat und in München die nötige Wertschätzung vermisst. Zudem läuft sein Kontrakt schon im kommenden Sommer aus, weshalb die Bayern nur noch in diesem Jahr Ablöse generieren könnten.

In den letzten Monaten wurde Gnabry immer wieder mit Real Madrid in Verbindung gebracht, wo Ex-Teamkollege David Alaba wohl mächtig Werbung macht. Gnabry wäre vielleicht nicht der ganz große Statement-Transfer nach der Mbappé-Absage, jedoch sportlich ganz klar ein Upgrade. Man kann auch davon ausgehen, dass der Spieler bezahlbar wäre und Lust hätte, für Real Madrid zu kicken.

Vertrag von Mané und Salah läuft aus: Schlägt Real zu?

Wirklich viele Alternativen, die in einem ähnlichen Leistungsbereich anzusiedeln sind, gibt es zudem nicht. Zu nennen wäre aber definitiv noch Sadio Mané, der in Liverpool nur noch ein Jahr Vertrag hat. PSG ist nach der Mbappé-Verlängerung wohl raus, wodurch die Chancen für Real natürlich steigen. SPOX und GOAL berichteten bereits im Februar, dass sich der Senegalese einen Wechsel zu Barcelona oder Real Madrid sehr gut vorstellen kann. Für Gnabry spricht jedoch die Tatsache, dass er vier Jahre jünger ist als der Liverpool-Star und bevorzugt über die rechte Seite kommt.

Ein absoluter Statement-Transfer wäre natürlich Mo Salah, der auch nur noch bis 2023 an die Reds gebunden ist. Der Ägypter erklärte, dass er noch nicht wisse wie es weitergeht. Der ehemalige Real- und Liverpool-Profi McManaman erklärte jedoch gegenüber dem Mirror, dass er sich einen Salah-Wechsel zu Real nicht vorstellen könne.

Raphinha, Dembélé und Sterling wären weitere Real-Kandidaten

Natürlich gäbe es auch noch einen Ousmane Dembélé, dessen Vertrag in Barcelona ausgelaufen ist. Der als charakterlich schwierig geltende Turbo-Dribbler bringt jede Menge Potenzial mit, jedoch gab es bislang noch keine Anzeichen dafür, dass Real Madrid Interesse am Franzosen zeigt.

Demnach wäre ein Transfer von Leeds-United-Star Raphinha noch wahrscheinlicher. Dabei sei aber angemerkt, dass der Brasilianer im Kalenderjahr 2022 auch nur vier Scorer-Punkte erzielt hat und in den europäischen Wettbewerben noch gänzlich unerfahren ist. Gnabry hat hingegen schon zwölf Champions-League-Treffer in seiner Karriere erzielt.

Letztlich wäre noch Raheem Sterling zu nennen, der bei Manchester City einen schweren Stand hat und nur noch bis 2023 gebunden ist. Sport Illustrated brachte den englischen Nationalspieler bereits als möglichen Plan B zu Kylian Mbappé ins Spiel. Der 27-Jährige ist ähnlich wie Gnabry ein wenig wetterwendisch, kann aber an guten Tagen auch zum Unterschiedsspieler werden.


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