Hazard hofft auf Kehrtwende: "Fange bei null an, mit einer zusätzlichen Waffe"

Dominik Hager
Eden Hazard möchte es noch mal wissen
Eden Hazard möchte es noch mal wissen / Fran Santiago/GettyImages
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Eden Hazard war bei Real Madrid immer nur eine schlechte Kopie von dem Spieler, der beim FC Chelsea zu den besten Premier-League-Spielern gehört hat. Zwar stand er in Sachen Kritik immer ein wenig im Schatten von Gareth Bale, in Sachen Leistung aber ebenfalls in jenem von Benzema, Vinicius Junior und Co. Der Belgier hat aber offenbar noch Hoffnung, dass sich das Blatt wendet.


Im Sommer 2019 überwiesen die Königlichen noch satte 110 Millionen Euro an den FC Chelsea, um sich die Dienste von Hazard zu sichern. Rückblickend hätte man das besser bleiben lassen und lieber noch einen Bourna Sarr für 70 Millionen Euro verpflichtet. Eden Hazard entwickelte sich bis jetzt zum Verlustgeschäft im historischen Ausmaße.

Der Offensivspieler plagte sich in den letzten Jahren mit vielen Verletzungen herum und legte wohl auch nicht die Professionalität an den Tag, die man von einem Weltstar erwarten hätte können. Der 31-Jährige hat in drei Jahren lediglich sechs Tore erzielt und zuletzt kaum noch gespielt. Zwar läuft sein Arbeitspapier noch bis 2024, jedoch wird seit einigen Monaten über einen Abgang spekuliert.

Hazard hofft auf Einsatz im CL-Finale: "Bin zur richtigen Zeit wieder fit"

Der Offensivspieler möchte es aber offenbar nochmal wissen. Im Gespräch mit Laatste Nieuws erklärte Hazard, dass Real noch immer sein Traumverein sei und er nun zeigen möchte, was er kann. Den Startpunkt soll das CL-Finale am Samstag markieren. "Alles läuft nach Plan im Moment. Ich bin zur richtigen Zeit wieder fit, um im Champions-Leauge-Finale mit dabei sein zu können", erklärte er.

Hazard hatte weite Teile der Rückrunde wegen einer Waden-OP gefehlt, durfte aber am 37. Spieltag mal wieder ein wenig schnuppern.

Hazard voller Tatendrang: "Bin wieder sorglos"

"Es war eine harte Zeit", zitierte der Fußball-Korrespondent Kristof Terreur den Real-Spieler. Jedoch lässt sich Hazard davon nicht verunsichern. "Ich weiß genau, warum ich nicht viel spielen durfte. Ich konnte nicht mein bestes geben", erklärte er weiter. "Jetzt fange ich bei null an, aber mit einer wichtigen zusätzlichen Waffe. Nach der OP bin ich wieder sorglos", zeigte sich Hazard voller Tatendrang.

Ob der Spieler seinen Worten nun aber auch tatsächlich Taten folgen lassen kann, muss er erstmal beweisen. Interviews wie dieses hört man von verletzungsanfälligen und formschwachen Spielern in schöner Regelmäßigkeit. Nur ganz wenige können dann aber wirklich direkt sportliche Akzente setzen.


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