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Champions League

RB Leipzig und Liverpool mit Problem: Regierung lehnt Sondereinreise der Reds ab

Jan Kupitz
Feb 4, 2021, 5:10 PM GMT+1
Wo spielen Klopp und Nagelsmann gegeneinander?
Wo spielen Klopp und Nagelsmann gegeneinander? | AFP Contributor/Getty Images
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Die Austragung des Champions-League-Spiels zwischen RB Leipzig und FC Liverpool wackelt immer bedenklicher. Das englische Topteam darf für die Partie mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht nach Deutschland einreisen, die Regierung legte ihr Veto ein.

Seit dem 30. Januar und mindestens noch bis zum 17. Februar gelten in Deutschland verschärfte Einreisebedingungen für Großbritannien und sechs weitere Länder. Aufgrund der im Ausland vorherrschenden Mutation des Coronavirus eine nachvollziehbare Entscheidung der Bundesregierung - die jedoch RB Leipzig und FC Liverpool unter Druck setzt. Denn das Hinspiel des Champions-League-Achtelfinals in der Leipziger RedBull-Arena ist für den 16. Februar datiert; die Reds dürften demnach nicht nach Deutschland einreisen. In diesem Fall gibt es nämlich (noch) keine Sonderregelung für den Profifußball.

Diese hatte RB Leipzig bei der deutschen Regierung daher vor Kurzem beantragen, um eine Einreise der Engländer doch noch möglich zu machen. Wer dachte, dass das dann schon laufen wird, sieht sich aber wohl getäuscht. Laut Bild-Angaben wurde der Sonderantrag, der sogar bis zum Bundesinnenministerium ging, abgelehnt! Der FC Liverpool darf weiterhin nicht nach Deutschland einreisen.

Wie es weitergeht, ist nach aktuellem Stand offen, aber bis zum 8. Februar erwartet die UEFA eine Antwort von den Roten Bullen, wie und ob das Spiel ausgetragen werden kann.

Wie geht es jetzt weiter?

Zuletzt hatte die Times berichtet, dass das Duell möglicherweise statt im Hin- und Rückspielmodus dann sogar in einem 'single leg' stattfinden könnte. Eine andere Variante wäre, in ein anderes Land auszuweichen - Gladbach, das mit CL-Gegner Man City ein ähnliches Problem droht, soll sich vorsichtshalber schon in Dänemark beim FC Midtjylland erkundigt haben.

Das Heimspielrecht zu tauschen, die offensichtlich einfachste Lösung, kommt für die Reds laut Bild nicht in die Tüte.

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