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Nach Marsch-Aus: Roger Schmidt Favorit bei RB Leipzig

Dominik Hager
Roger Schmidt könnte im Winter die Nachfolge von Jesse Marsch antreten
Roger Schmidt könnte im Winter die Nachfolge von Jesse Marsch antreten / Soccrates Images/GettyImages
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Das Experiment Jesse Marsch ist bei RB Leipzig gescheitert. Der US-Amerikaner wurde als Cheftrainer entlassen, nachdem der Klub in den vergangenen Wochen sportlich auf der Stelle trat. Für frischen Wind soll Eindhoven-Trainer Roger Schmidt sorgen. Der frühere Trainer von Bayer 04 Leverkusen gilt laut dem kicker als Wunschlösung des Klubs,


Nach drei Bundesliga-Pleiten in Serie hat RB Leipzig reagiert und Jesse Marsch vor die Tür gesetzt, obwohl der Coach zuletzt aufgrund einer Corona-Erkrankung nur bedingt handlungsfähig war. Am Dienstag in der Champions League soll Co-Trainer Achim Beierlorzer den Platz auf der Bank einnehmen, insofern er sich nach seiner COVID-Erkrankung rechtzeitig freitesten kann. Vermutlich wird er das Team sogar bis Weihnachten betreuen.

"Dann gehen wir davon aus, dass wir in der Rückrunde den neuen Cheftrainer von RB Leipzig präsentieren können", erklärte Mintzlaff im Sport1-Doppelpass.

Roger Schmidt als neuer Trainer gehandelt: Der Coach kennt die RB-Philosophie

Hierbei könnte es sich um Eindhoven-Coach Roger Schmidt handeln. Dieser hat zwar noch bis zum Sommer 2022 Vertrag, jedoch erscheint ein vorzeitiger Wechsel nicht als unmöglich. Schmidt blickt auf eine lange und erfolgreiche Trainerlaufbahn zurück, die ihn nach Leverkusen, Guoan und Eindhoven geführt hat. Zuvor war er jedoch bei RB Salzburg tätig. Somit kennt er sich bestens mit der RB-Philosophie aus und hat diese sogar ein Stück weit mitentwickelt.

Der 54-Jährige steht für Offensivfußball und eine klare Strategie. Bevorzugt lässt er gegen den Ball aggressiv pressen und bietet eine hoch positionierte Abwehr auf. Es gibt definitiv Parallelen zu dem Spielstil, den der FC Bayern seit Hansi Flick ausübt.

In Leipzig findet Schmidt definitiv zahlreiche Spieler vor, die bestens in sein Konzept hineinpassen. Eine länger andauernde Findungsphase zwischen Team und Trainer wäre demnach nicht unbedingt zu erwarten. Sicherlich ist auch das ein Kriterium, das bei einem Wechsel mitten in der Saison eine Rolle spielt.

Stellt sich nur noch die Frage, ob die PSV Schmidt einfach so ziehen lässt. Allerdings haben die Leipziger vielleicht noch ein wenig von der Monster-Summe übrig, die man vor einem halben Jahr selbst für Nagelsmann kassiert hat.

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