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RasenBallsport Leipzig

RB Leipzig: Kehrtwende bei Hwang?

Jan Kupitz
Hwang war der Matchwinner im Pokal
Hwang war der Matchwinner im Pokal / Pool/Getty Images
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Die vergangene Woche könnte sich für Hee-chan Hwang als die bislang bedeutungsvollste seiner bisherigen Zeit bei RB Leipzig herausstellen. Nachdem zuletzt alles auf einen Abschied im Sommer hingedeutet hatte, scheint nun das Gegenteil der Fall zu sein.


Für neun Millionen Euro war Hwang im vergangenen Sommer von RB Salzburg nach Sachsen gewechselt. Aufgrund des nicht unähnlichen Spielstils galt er beim deutschen Vizemeister als der Ersatz von Timo Werner - doch den Abgang des deutschen Nationalspieler, der im Vorjahr 28-mal in der Bundesliga geknipst hatte, konnte Hwang nicht im Geringsten auffangen. Auch nach dem 31. Spieltag wartet der 25-Jährige auf seinen ersten Bundesligatreffer im RB-Trikot.

Dafür läuft es im Pokal immerhin ganz ordentlich: Im Halbfinale gegen Werder Bremen avancierte der vor der Verlängerung eingewechselte Stürmer mit einem Tor und einem Assist zum Matchwinner der Roten Bullen - der Kickstart in eine bessere Zukunft?

FBL-GER-CUP-WERDER BREMEN-LEIPZIG
Angelino und Poulsen bejubeln Hwangs Treffer / CATHRIN MUELLER/Getty Images

Das kann gut sein - erst recht, wenn man bedenkt, wer im kommenden Jahr an Leipzigs Seitenlinie steht. Denn Jesse Marsch war es, unter dem Hwang in Salzburg vor seinem Wechsel nach Deutschland so sehr aufgeblüht war und 38 Scorerpunkte in 40 Einsätzen verbuchen konnte.

Laut Angaben des kicker wurden in Leipzig die Pläne, Hwang nach der Saison abzugeben, durch die Ernennung des US-Amerikaners zum neuen Cheftrainer wieder verworfen. Zuletzt hatte Sport1 berichtet, dass Klubs aus der Premier League daran interessiert seien, Hwang im Sommer zu verpflichten - 15 Millionen Euro standen als Ablösesumme im Raum.

"Natürlich lief die erste Saison nicht so, wie wir uns das alle vorgestellt haben. Aber ich habe nicht aufgegeben, hart an mir gearbeitet und freue mich sehr über die wichtigen Tore im Pokal", erklärte Hwang nach dem Bremen-Spiel dem kicker und betonte, dass er sich im Sommer mit dem Verein und dem neuen Trainer zusammensetzen und die Zukunft besprechen werde. "Dass mich Jesse Marsch schon sehr gut kennt, ist sicher kein Nachteil. Er ist clever und hat viel Energie, wir haben letzte Saison super zusammengearbeitet. Wir werden sehen, wie er und die sportliche Führung planen."

Der scheidende Julian Nagelsmann plädiert im Übrigen ebenfalls für einen Verbleib: "Jesse kennt ihn gut und hat sicherlich eine Idee, wie er ihn einbauen kann."

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