Bericht: Grund für die Eskalation? Mbappé wollte Neymar bei PSG vergeblich loswerden

Simon Zimmermann
Kylian Mbappé soll keine Lust mehr auf Neymar gehabt haben
Kylian Mbappé soll keine Lust mehr auf Neymar gehabt haben / Xavier Laine/GettyImages
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Die Saga um Kylian Mbappé nimmt immer groteskere Züge an. Aus Spanien heißt es nun, Mbappé hätte entscheiden können, dass Messi und Neymar den Klub verlassen. Während er mit Messi weiter zusammenspielen wollte, soll er den Abgang von Neymar vergeblich gefordert haben.


Kylian Mbappé und die angeblich zerbrochene Beziehung zu Paris Saint-Germain - es war und ist weiterhin das große Thema in der Fußballwelt dieser Tage. Der 23-Jährige hatte seinen Vertrag in Paris erst im Mai überraschend verlängert, soll sich nun aber schon wieder umentschieden haben und PSG so schnell wie möglich verlassen wollen.

Zuletzt hieß es aus Frankreich, dass der Klub den Stürmer-Star frühestens kommenden Sommer ziehen lassen möchte. Von einem Preisschild in Höhe von 300 Millionen Euro ist die Rede.

Bericht aus Spanien: Mbappé wollte Neymar loswerden

Grund für die große Aufruhr: Mbappé soll sich vom Klub und insbesondere Klubboss Nasser Al-Khelaifi verraten fühlen. Die spanische Marca berichtet nun, dass PSG Mbappé in Aussicht gestellt habe, sich von Lionel Messi und Neymar zu trennen. Angeblich wäre der Klub dazu bereit gewesen 500 Millionen Euro zu zahlen, um die Verträge der beiden Superstars aufzulösen.

Während Mbappé weiterhin mit Messi zusammenspielen wollte, sollte seiner Meinung nach Neymar gehen. Der Brasilianer schade dem Team mit seiner fehlenden Professionalität. Das Verhältnis der beiden Angreifer wirkt ohnehin stark belastet und gipfelte zuletzt in einem Streit um die Ausführung eines Elfmeters. Gut vorstellbar, dass Mbappé Neymar tatsächlich loswerden wollte.

Im Sommer gab es hartnäckige Gerüchte, dass PSG den Brasilianer bei einem passenden Angebot abgegeben hätte. Dessen Vertrag in Paris ist indes noch bis 2025 gültig. Mit 20 direkten Torbeteiligungen hat der 30-Jährige einen beeindruckenden Start in die Saison hingelegt.

Endgültig zur Seifenoper wird die Mbappé-Saga durch Medienberichte, wonach PSG auf Twitter Fake-Profile eingerichtet haben soll, um Mbappé zu denunzieren.

Klar ist, dass das Thema nun auf der ganzen Welt ausgeschlachtet wird. Den Bericht der Marca sollte man dabei mit Vorsicht genießen. Schließlich ist das spanische Blatt sehr eng mit Real Madrid verbunden. Dem Klub, der Mbappé unbedingt verpflichten wollte - und dessen Fans sich in ihrer Ehre gekränkt gefühlt haben, als der 23-Jährige doch in Paris blieb.

Dass das Verhältnis zu Neymar massiv gestört ist und der Klub einige Versprechungen nicht eingehalten hat, ist derweil gut vorstellbar. Andernfalls hätte das Verhältnis zwischen Mbappé und PSG nicht so schnell in die Brüche gehen können.


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