Paris SG

Skandal bei den PSG-Damen: Spielerin mit Eisenstange geschlagen?

Dominik Hager
Aminata Diallo soll eine Gewaltattacke auf eine Teamkollegin angezettelt haben
Aminata Diallo soll eine Gewaltattacke auf eine Teamkollegin angezettelt haben / James Chance/GettyImages
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Es ist eine Geschichte wie aus einem schlechten Krimi, die den französischen Damenfußball aktuell erschüttert. Beim bislang ungeschlagenen Tabellenzweiten, Paris Saint-Germain, kam es zu einem unschönen Zwischenfall, wonach die Spielerin Aminata Diallo in Polizeigewahrsam genommen wurde.


Das Motto "Elf Freunde müsst ihr sein" ist eine romantische Fußball-Utopie. In der Realität sieht das Ganze natürlich ein wenig anders aus. Neben Freundschaften gibt es in jedem Team auch Rivalitäten, bei denen Beteiligte durchaus auch mal die Ellbogen ausfahren. Dies nennt sich dann im Normalfall "gesunder Konkurrenzkampf".

Unglaublicher Vorwurf gegen Diallo: Wollte sie ihre Kollegin gewaltsam aus dem Spiel nehmen?

Alles andere als gesund ist jedoch das, was die 26-jährige Aminata Diallo mit ihrer Teamkollegin Kheira Hamraoui angestellt haben soll. Die siebenmalige Nationalspielerin soll laut Angaben von L'Equipe versucht haben, ihre Konkurrentin zu verletzen, indem sie zwei maskierte Männer veranlasste, Hamraoui aus ihrem Auto zu zerren, zu schlagen und auf ihre Beine zu treten.

Laut des Berichts soll die 31-Jährige am vergangenen Donnerstag nach einem Klub-Dinner mit Diallo nach Hause gefahren sein, als Unbekannte sie mit einer Eisenstange attackierten und ihr auf die Beine schlugen.

Derart kriminelle Energie ist schon erschreckend, zumal es darum gegangen sein soll, die Konkurrentin um den Stammplatz auszuschalten.

PSG bestätigt: Diallo im Gewahrsam der Behörden

In einem offiziellen Klub-Statement bestätigte der Verein, dass Aminata Diallo heute Morgen von der Regionalpolizei Versailles im Rahmen der Ermittlungen in Gewahrsam genommen wurde.

Die Pariser erklärten zudem, die Taten auf das Schärfste zu verurteilen und alle nötigen Schritte unternommen zu haben, um den Rest der Mannschaft zu schützen. Nun arbeitet der Klub mit der Polizei zusammen, um die Sachlage endgültig aufzuklären.

Sollten sich die Vorwürfe gegen Diallo bestätigen, muss diese wohl ihre Schuhe an den Nagel hängen, von der fälligen Strafe mal ganz zu schweigen. Allerdings gilt es nun zunächst abzuwarten, ob sich die Geschichte wirklich so bestätigt, wie derzeit vermutet bzw. berichtet wird.

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