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PSG-Boss Nasser al-Khelaifi: "Die Welt war sehr unfair zu Katar"

Simon Zimmermann
PSG-Boss Nasser al-Khelaifi
PSG-Boss Nasser al-Khelaifi / FRANCK FIFE/GettyImages
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Nach dem Start der Weltmeisterschaft und der Kritik an Gastgeberland Katar hat sich PSG-Boss Nasser al-Khelaifi zu Wort gemeldet. "Die Tür ist offen und die Herzen sind es auch", meinte der 49-Jährige. Katar werde von der Welt unfair behandelt.


Für die einen (die FIFA und Gianni Infantino) ist es schon jetzt die beste WM aller Zeiten. Für die anderen (alle außer der FIFA und Gianni Infantino) ist es die umstrittenste WM aller Zeiten. Und für sehr, sehr viele Fußballfans schon jetzt ein Graus. Die Ereignisse der ersten WM-Tage haben diesen Eindruck nur noch verstärkt.

Gegenüber talkSport sprach nun Nasser al-Khelaifi über die Weltmeisterschaft und sein Heimatland. Der PSG-Boss fühlt Katar und diese WM ungerecht behandelt:

"Die Welt war sehr unfair zu Katar. Glauben Sie mir, wir tun unser Bestes. Wir sind gute Menschen. Wir behandeln Menschen mit unserem Herzen und es verletzt mich, dass die meisten Menschen negativ über uns sprechen. Das ist absolut nicht fair."

Ignorieren wir einfach mal tausende tote Gastarbeiter, fragliche Vorgehensweisen und Diskriminierungen.

"Die Tür ist offen und die Herzen sind es auch. Wir freuen uns, noch mehr Menschen begrüßen zu dürfen. Alle freuen sich darauf. Wir haben zwölf Jahre darauf gewartet. Wir freuen uns darauf, dass die Welt zu uns kommt, und wir ihnen die Wahrheit über unser Land und unsere Menschen zeigen können", so Nasser al-Khelaifi weiter.

Emir al Thani habe zudem "natürlich gesagt, dass jeder in Katar willkommen ist". Von eben jenem Emir wurde al-Khelaifi 2013 zum "Minister ohne Geschäftsbereich" ernannt.


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