Bayern München

Positiver Corona-Test in Katar: So gehts für Thomas Müller weiter

Jan Kupitz
Thomas Müller muss allein nach Hause reisen
Thomas Müller muss allein nach Hause reisen / Eurasia Sport Images/Getty Images
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Kurz vor dem Finale der Klub-WM wurde Thomas Müller positiv auf Corona getestet. Zwei von insgesamt drei Tests waren positiv, der Spielmacher durfte somit nicht am Endspiel gegen Tigres teilnehmen. Doch wie gehts für den 31-Jährigen weiter?

Unmittelbar nach dem Schlusspfiff konnte Hansi Flick am gestrigen Abend noch keine Auskunft darüber geben, wie und wann sein Schützling zurück nach Deutschland reisen könne. "Wir schauen, wie wir es schaffen, dass er so schnell wie möglich zurückkommt. Das planen Experten", gab der Bayern-Coach laut kicker bekannt.

Immerhin, und das ist bekanntlich das Wichtigste, gehe es Müller, der nach dem positiven Testergebnis sofort in ein anderes Hotel gebracht wurde, trotz der Infektion "ganz gut". "Er ist etwas müde, aber ich glaube, das ist ganz normal. Es geht einem einiges durch den Kopf."

Müller per Privat-Jet nach München

Laut Bild wird der ehemalige Nationalspieler vermutlich mit einem Privat-Jet (einem sogenannten Sanitätsflieger ohne Kontakt zu Personal und Piloten) zurück in die Heimat reisen. Demnach lässt ihn das Land Katar trotz der Infektion per sofort ausreisen, besteht nicht auf eine häusliche Quarantäne. Gut für Müller!

Nach seiner Ankunft in München, für die er sich digital anmelden muss, muss sich der 31-Jährige natürlich umgehend in Quarantäne begeben - in Bayern sind das mindestens zehn Tage. Sollte er danach einen negativen Coronatest vorweisen, kann er ins Training zurückkehren.

Somit wird Müller definitiv die kommenden Ligaspiele gegen Arminia Bielefeld und Eintracht Frankfurt verpassen; auch sein Mitwirken im Champions-League-Hinspiel gegen Lazio Rom (23. Februar) scheint nach der Trainingspause unwahrscheinlich.

Joshua Kimmich fühlte mit seinem Kollegen, laut kicker sagte er: "Für Thomas (Müller, d.Red.) war es bitter, dass er nicht dabei war. Wir haben das Ding auch für ihn geholt und alle anderen, die bei uns nicht dabei sein konnten."

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