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Pochettino-Nachfolger bei PSG: Spur zu Antonio Conte wird heißer

Simon Zimmermann
Wechselt Conte von London nach Paris
Wechselt Conte von London nach Paris / Julian Finney/GettyImages
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Mauricio Pochettino könnte mit seinem bevorstehenden Aus bei PSG eine Trainer-Rotation auslösen. Während der Argentinier bei Man United heiß gehandelt wird, soll in Paris Spurs-Coach Antonio Conte weiter in den Fokus gerückt sein.


Die Mission ist gescheitert: Auch der 2021/22er All-Star-Truppe von Paris Saint-Germain ist es nicht gelungen, den ersehnten Henkelpott in die französische Hauptstadt zu bringen. Stattdessen musste PSG schon im Achtelfinale gegen Real Madrid die Segel streichen.

Für Trainer Mauricio Pochettino wird das zwangsläufig das Ende seiner Zeit in Paris bedeuten. Am Saisonende werden sich die Wege des Argentiniers und PSG trennen - so viel scheint sicher. Wirklich traurig dürfte der 50-Jährige darüber nicht sein. Pochettino könnte direkt weiterziehen und mit Manchester United den nächsten Big Player im europäischen Fußball übernehmen. Ganz so hoch wie in Paris werden die Erwartungen bei den strauchelnden Red Devils dann erstmal nicht sein.

Mauricio Pochettino soll der Favorit der United-Stars sein
Mauricio Pochettino soll der Favorit der United-Stars sein / David Ramos/GettyImages

Bleibt die Frage, wer der Nächste ist, der den Titelträumen der katarischen Eigner bei PSG nachjagen soll. Zuletzt veröffentlichte die L'Equipe eine Liste von zehn möglichen Kandidaten. Als Favorit wurde schon seit geraumer Zeit Zinedine Zidane genannt. Neben Zizou steht aber auch ein gewisser Antonio Conte im Fokus.

Conte unzufrieden bei den Spurs

Der 52-jährige Italiener hatte erst Anfang November die Tottenham Hotspur übernommen und im Nordosten Londons einen Vertrag bis Sommer 2023 unterzeichnet. Dem enormen Ehrgeiz des Erfolgstrainers scheinen die Spurs aber nur bedingt gerecht werden zu können. Schon mehrfach äußerste Conte seinen Unmut über die Situation des Klubs.

"Ich habe mich für ein weiteres Jahr an diesen Verein gebunden, und der Verein wollte diese Art von Situation. Ich habe zugestimmt, weil es gut war, sich gegenseitig kennenzulernen. Nach vier Monaten im Verein, denke ich, dass der Verein meine Arbeitsweise verstanden hat, ich habe den Verein verstanden. In drei Monaten, am Ende der Saison, werden wir dieses gegenseitige Kennenlernen weiter verbessern und dann die beste Lösung für beide finden", erklärte Conte jüngst.

Italienische Medien: PSG in Gesprächen mit Conte

Klang nicht unbedingt nach Treuebekenntnis! In Italien werden die Spekulationen um Conte und PSG derweil weiter befeuert. Die Gazzetta dello Sport und Calciomercato berichten, dass die PSG-Bosse in Gesprächen mit dem Italiener stehen.

Konkret bedeutet das erstmal wenig. Gespräche mit weiteren Kandidaten werden im Hintergrund bereits ebenfalls laufen. Dennoch könnte Conte noch ein ganz heißes Thema in Paris werden. Erst recht, wenn er mit den Spurs die Qualifikation für die Champions League nicht schafft!


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