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International

"Bewahren uns die Hoffnung": Hakimi träumt weiter von Real Madrid

Stefan Janssen
Achraf Hakimi.
Achraf Hakimi. / FRANCK FIFE/Getty Images
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Ex-BVB-Spieler Achraf Hakimi hat gerade erst bei Paris St. Germain unterschrieben, doch eigentlich würde er am liebsten für einen ganz anderen Klub spielen: Real Madrid.


Achraf Hakimi ist gerade erst von Inter Mailand zu Paris St. Germain gewechselt und hat in der französischen Hauptstadt langfristig unterschrieben - nämlich für fünf Jahre bis 2026. Gut möglich aber, dass es im Vertrag eine Klausel gibt, die ihm eine Rückkehr zu seinem Herzensverein Real Madrid ermöglichen würde, sollten die Königlichen anfragen.

Denn trotz seines Wechsels nach Paris ist klar: "Wir bewahren uns die Hoffnung und den Traum, dass Achraf zu Real Madrid zurückkehrt", sagte Hakimis Berater Alejandro Camano dem spanischen Radiosender Onda Cero (via RealTotal). "Er ist in Madrid geboren, in Madrid aufgewachsen und als finales Ziel würde es ihm gefallen, eines Tages bei Real Madrid zu spielen."

Camano verriet auch, dass Real Paris die Verpflichtung hätte vermiesen können: Die Königlichen besaßen nämlich ein Vorkaufsrecht für den 22-Jährigen, sofern sie mit dem Angebot von PSG gleichgezogen hätten. Angesichts von kolportierten 60 Millionen Euro verzichteten sie aber lieber und Hakimi spielt nun eben in Paris.

Hakimi wollte Real nie verlassen

Für einige Jahre spielte Hakimi ja schon für Real Madrid, vor allem in der Jugend. Seinen großen Durchbruch schaffte er dann auf Leihbasis bei Borussia Dortmund. Sein Traum, als Stammspieler zurück zu kehren, wurde seiner Meinung nach aber durch Corona zunichte gemacht, wie er vor einiger Zeit sagte: "Jeder weiß, dass ich dort gerne gewesen wäre, um um einen Platz zu kämpfen. Durch die Pandemie kam es zu diesen Umständen und dazu, dass ich gehen musste."

Real brauchte Geld. Nach seiner Rückkehr aus Dortmund 2020 wurde Hakimi also direkt an Inter weiterverkauft und nun, nachdem er dort Meister wurde, ebenfalls vor allem aus finanziellen Gründen nach Paris. Dort muss er nicht erwarten, dass der Klub ihn zu Geld machen will, weil er es muss. Doch wenn Real anruft, dürfte Hakimi selbst um einen Wechsel bitten.

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