FC Barcelona

Entscheidendes Gespräch mit Dembélé: Xavi fühlt sich belogen

Dominik Hager
Ousmane Dembélé wird den FC Barcelona wohl verlassen
Ousmane Dembélé wird den FC Barcelona wohl verlassen / Soccrates Images/GettyImages
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Die Zeichen stehen immer mehr auf Abschied. Barça-Star Ousmane Dembélé hat das jüngste Angebot der Katalanen abgelehnt - die finale Entscheidung soll bereits am Montag fallen.


Eigentlich schien die Vertragsverlängerung von Ousmane Dembélé beim FC Barcelona nur noch Formsache zu sein. Der französische Außenstürmer sollte seinen im Sommer auslaufenden Kontrakt über das Jahr 2022 hinaus verlängern. Laut Angaben der spanischen Zeitung Sport war der Spieler mit seinem Arbeitgeber auch prinzipiell einig.

Allerdings scheint es ganz so, als habe der 24-Jährige einen Rückzieher gemacht. Am Vortag berichtete selbige Zeitung, dass der pfeilschnelle Offensiv-Star eine Einigung mit Juventus Turin erzielt hat. Zudem hoffe Dembélé noch auf eine Offerte von PSG.

Finales Gespräch am Montag: Xavi massiv verärgert

Die spanische AS berichtet nun, dass der FC Barcelona am Montag ein finales Gespräch mit dem Berater von Ousmane Dembélé abhalten wird. Sollte es dort zu keiner Einigung kommen, soll der Spieler bereits im Januar verkauft werden.

Trainer Xavi stößt die ganze Angelegenheit angeblich extrem sauer auf. Der Coach hat wie der gesamte Klub mit einer Verlängerung gerechnet und fühlt sich nun belogen und hinters Licht geführt. Allein das kann als klares Anzeichen dafür gewertet werden, dass das Tuch zwischen Spieler und Verein praktisch zerrissen ist.

Schlägt Juventus im Winter zu? FC Bayern wohl raus

Es ist nicht ganz klar, ob Juventus Turin den Spieler schon im Winter zu sich holen möchte oder auf einen ablösefreien Zug im Sommer hofft. Der FC Bayern wird in den Poker hingegen vermutlich nicht mehr eingreifen. Die Mehrheit der Gerüchte deutet klar darauf hin, dass die Bayern-Verantwortlichen zu große Zweifel an der charakterlichen Eignung des Spielers haben. Wenn man sich den jetzigen Vertragszoff zu Gemüte zieht, ist absehbar, dass sich die Münchner ohne Dembélé eine Menge Ärger ersparen könnten.

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