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Newcastle United will im Winter kleinere Brötchen backen

Tal Lior
Visionhaus/GettyImages
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Trotz der großen Transferpläne bei Newcastle United will man im kommenden Winter etwas kleinere Brötchen backen. Laut dem Telegraph wird der neureiche Klub vorerst nur etwa ein Viertel der ihm zur Verfügung stehenden Mittel in die Hand nehmen.


Newcastles Transferbudget beträgt demnach für den Winter rund 60 Millionen Euro. Die Financial Fair Play-Regeln erlauben dem Klub eigentlich Investitionen in Höhe von rund 225 Millionen Euro, weil man in den vergangenen zwei Jahren vergleichsweise wenig Geld ausgegeben hat.

Diese Neuigkeit erklärt auch, wieso man sich lieber auf kurze Sicht mit Akteuren wie James Tarkowski beschäftigen will. Der 28-jährige Innenverteidiger steht beim FC Burnley nur noch bis Sommer 2022 unter Vertrag und wäre deshalb relativ günstig zu haben.

Ein weiterer Grund für den langsamen Start ist die Tatsache, dass die neuen Besitzer des Klubs noch keinen Sportdirektor oder Geschäftsführer eingestellt haben. Eine solche Person müsste sich erst einmal arbeiten, um dann frühestens im Sommer die große Transfer-Offensive zu starten.

Die Pläne für den Winter sind aber noch nicht endgültig in Stein gemeißelt. Newcastle könnte im Falle einer sportlich weiterhin nicht gut aussehenden Situation im Abstiegskampf oder eines plötzlich verfügbaren großen Namens viel mehr Geld freigeben, dies bleibt laut des Berichts aber ein unwahrscheinliches Szenario.

Durch die Übernahme des saudischen Staatsfonds ist Newcastle nun der mit Abstand finanzstärkste Sportklub der Welt. Früher oder später werden auch bei den Magpies die ganz großen Namen anheuern.

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