Nach Zusammenbruch im Pokalfinale: Arsenal verkündet leichte Entwarnung bei Frida Maanum

Im Ligapokal-Endspiel zwischen Arsenal und Chelsea kollabierte Frida Maanum auf dem Platz. Die Gunners gaben kurz nach dem Spiel leichte Entwarnung. Die 24-jährige Norwegerin sei in einem "stabilen Zustand".
Frida Maanum kollabierte auf dem Platz
Frida Maanum kollabierte auf dem Platz / Eurasia Sport Images/GettyImages
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Schockszene im Ligapokal-Finale der Frauen zwischen Arsenal und Chelsea. Kurz nach Beginn der Verlängerung brach Arsenal-Mittelfeldspielerin Frida Maanum ohne Fremdeinwirkung auf dem Platz zusammen.

Die 24-jährige Norwegerin wurde auf dem Feld rund neun Minuten lang behandelt und anschließend mit einer Sauerstoffmaske auf einer Trage vom Platz gebracht. Kurz nach der Partie konnten die Gunners aber immerhin leichte Entwarnung geben: "Frida ist bei Bewusstsein, spricht und befindet sich in einem stabilen Zustand. Sie wird weiterhin engmaschig von unserem medizinischen Team überwacht", teilte der Klub mit. Was genau zum Kollaps von Maanum geführt hatte, ist noch unklar.

"Es ist natürlich niederschmetternd, wenn eine Teamkollegin so zu Boden geht, und wir hoffen, dass es ihr gut geht", erklärte Arsenal-Stürmerin Alessia Russio.

Ihre Teamkolleginnen sicherten sich nach dem Schock durch einen Treffer von Stina Blackstenius in der 116. Minute den Pokalsieg. Die Schwedin widmete das Tor ihrer Mitspielerin. Der Sieg rückte angesichts der schlimmen Szenen aber in den Hintergrund. "Das erste, was uns nach dem Spiel interessiert, ist nicht der Sieg, sondern wie es Frida geht. Und wir sind so froh, dass es ihr gut geht. Das ist viel wichtiger als das hier", meinte Trainer Jonas Eidevall.

"Aber in diesem Moment müssen wir uns auf die Aufgabe konzentrieren, und wir können nichts tun, um diese Situation zu kontrollieren, aber wir können unseren Fußball kontrollieren. Das war es, was wir tun mussten, und das war es auch, was Frida von uns wollte, damit sie Pokalsiegerin wird", fügte der Arsenal-Coach hinzu.

Maanum wechselte 2021 von Linkoping FC aus Schweden zu Arsenal. Die 72-fache norwegische Nationalspielerin ist eine Leistungsträgerin bei den Gunners und wurde in der vergangenen Saison in der englischen Liga WSL ins Team der Saison gewählt.