Nach BVB-Abgang: So läuft es für Mo Dahoud bei Brighton

Dahoud startet bei Brighton & Hove Albion noch nicht so richtig durch
Dahoud startet bei Brighton & Hove Albion noch nicht so richtig durch / Charlie Crowhurst/GettyImages
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Mahmoud Dahoud hat den BVB im Sommer 2023 ablösefrei verlassen. Der 28-Jährige zog weiter zu Brighton & Hove Albion. Wir sehen uns an, wie sich der Mittelfeldspieler aktuell so schlägt.

Bereits in der vergangenen Saison spielte Mahomoud Dahoud beim BVB nur noch eine untergeordnete Rolle, nachdem klar wurde, dass sich die Wege zum Saisonende trennen. Mit Brighton & Hove Albion hat der zentrale Mittelfeldspieler einen interessanten Verein gefunden, jedoch läuft es für ihn bislang noch nicht wirklich nach Plan.

Dahoud durfte in der Premier League lediglich in neun Spielen ran und absolvierte auch nur 454 Spielminuten, in denen er einen Assist beisteuern konnte. Zudem absolvierte er vier Spiele in der Europa League und ein Spiel im EFL Cup, ohne dabei einen Scorer erzielt zu haben. Dahoud zeigt sich zwar in England passstark und bringt 87 Prozent seiner Zuspiele an den Mann, jedoch lässt er Zweikampfhärte weiterhin vermissen. Lediglich 34 Prozent seiner Zweikämpfe bestritt er in der laufenden Premier-League-Saison erfolgreich.

Dahoud ohne Steigerung im Vergleich zur BVB-Zeit

Sein Abschied aus Dortmund wurde von vielen Experten kritisch angesehen. Immerhin ist Dahoud ein starker Fußballer und hätte dem BVB nach den Abgängen von Jude Bellingham und Raphael Guerreiro eine spielerische Komponente mitgeben können. Letzlich muss man als Mittelfeldspieler eben auch verlässlich das Zentrum dicht machen können und genau daran scheitert es bei Dahoud.

Bislang kann man nicht behaupten, dass er nach seinem Wechsel nach England einen Sprung nach vorne gemacht hat. Ganz im Gegensatz zu Teamkollege Pascal Groß, der ja ein fester Bestandteil bei Brighton & Hove Albion ist und den Sprung in die Nationalmannschaft geschafft hat. In Sachen DFB-Team gibt es bei Dahoud hingegen kaum Aussichten auf eine Nominierung. Die Heim-EM wird sehr wahrscheinlich ohne ihn stattfinden, sollte in der Rückrunde nicht noch ein spektakulärer Turnaround folgen.


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