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Kehrtwende: Mitchell Weiser bleibt doch beim SV Werder

Jan Kupitz
Mitchell Weiser
Mitchell Weiser / Ronny Hartmann/GettyImages
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Der Poker um Mitchell Weiser ist offiziell beendet: Der Rechtsverteidiger wird nun doch beim SV Werder Bremen bleiben.


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Zwischenzeitlich schien die dauerhafte Weiser-Verpflichtung für Grün-Weiß bereits abgehakt - Frank Baumann wollte die Tür zwar nie ganz schließen, betonte jedoch, "weitere Optionen" zu verfolgen. Zu diesen Optionen gehörte laut 90min-Infos auch der vereinslose Eli Dasa.

Doch nun die Kehrtwende: Am Freitag berichtete zuerst die Bild, dass Werder und Weiser zusammenfinden und der Rechtsverteidiger zum Medizincheck am Weser-Stadion aufgetaucht ist. 90min kann diese Information bestätigen. Am Nachmittag folgte die Bestätigung: Weiser ist zurück am Osterdeich!

Die Stimmen zum Deal

"Wir freuen uns, dass wir den Wechsel realisieren konnten. Über seine Qualitäten müssen wir nicht sprechen, er hat in der letzten Saison maßgeblich zum Aufstieg beigetragen und wir sind davon überzeugt, dass er mit seiner Erfahrung aus 140 Bundesliga-Spielen auch in dieser Saison eine tragende Rolle in der Mannschaft einnehmen wird", erklärte Clemens Fritz.

Und auch Trainer Ole Werner ist froh über die Rückkehr: "Mitch war letzte Saison ein wichtiger Part auf und auch neben dem Platz. Daher freue ich mich, dass er nun auch in Zukunft ein Teil unserer Mannschaft sein wird."

"Ich habe mich bei Werder von Beginn an sehr wohl gefühlt und bin glücklich, dass ich nun auch langfristig meinen Weg bei Bremen fortsetzen kann. Werder in der 2. Liga war schon etwas Besonderes mit diesen Fans, ich bin schon gespannt wie es in der Bundesliga sein wird", meinte Weiser.

So gelang der Weiser-Transfer

Laut Angaben des Boulevardblatts konnte der Transfer stattfinden, weil Weiser Kompromissbereitschaft zeigte. Der 28-Jährige, dem nach seiner Rückkehr zu Bayer Leverkusen ein Jahr auf der Tribüne gedroht hätte, hatte auf eine Abfindung der Werkself bestanden, da er beim SV Werder deutlich weniger verdienen würde als unterm Bayerkreuz.

Nun, so die Bild, schraubte Weiser die Forderungen an Bayer 04 etwas herunter, so dass die Leverkusener der Vertragsauflösung zustimmten. Werder, das den Rechtsverteidiger ablösefrei unter Vertrag nehmen wird, zeigte sich zusätzlich bereit, "ein paar mehr Scheine" beim Gehalt draufzupacken.


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