VfB Stuttgart

Mislintat erklärt: Kalajdzic-Verbleib trotz Klassenerhalt "nicht sehr wahrscheinlich"

Yannik Möller
Sasa Kalajdzic
Sasa Kalajdzic / Matthias Hangst/GettyImages
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Nach dem erreichten Klassenerhalt, über dessen Emotionalität der VfB Stuttgart noch immer schwärmt, ist die Zukunft von Sasa Kalajdzic das vorherrschende Thema. Ein Verbleib ist laut Sven Mislintat alles andere als wahrscheinlich.


Der Klassenerhalt in der Nachspielzeit am letzten Spieltag, und das nach Wochen und Monaten voller Bangen und Zittern. Kein Wunder, dass dieses eigentliche Minimalziel eine solche Emotionalität in Stuttgart ausgelöst hat.

Der VfB plant darüber hinaus die Fortsetzung der Zusammenarbeit mit Sven Mislintat. Der wiederum würde gerne an Pellegrino Matarazzo festhalten - wie bereits im heißen Saisonendspurt. "Es ist ganz klar unser Ziel, den Weg der Kontinuität beizubehalten", erklärte er nun gegenüber der Sportbild.

Normalerweise würde dazu auch das Halten von wichtigen Leistungsträgern gehören. Immerhin werden die Schwaben in der kommenden Saison nicht einfach so wieder im Tabellenmittelfeld landen. Bei den Personalien das derzeit mit Abstand größte Thema: Die Zukunft von Sasa Kalajdzic.

Mislintat rechnet mit Kalajdzic-Abgang

Der Angreifer, der in 15 Liga-Einsätzen sechs Tore erzielen und zwei weitere vorbereiten konnte, wird Stuttgart voraussichtlich verlassen. Sein Vertrag läuft im nächsten Sommer aus. Entweder es kommt zur Vertragsverlängerung oder zu einem Verkauf innerhalb der nächsten Wochen und Monate.

"Es wäre überragend, wenn wir Sasa als Spieler und Typen in unserer Mannschaft behalten können", so die Hoffnung von Mislintat. Dass der Österreicher eine spezielle Verbindung zum VfB aufgebaut hat, war über die letzten Partien und allen voran nach dem Schlusspfiff und dem gesicherten Klassenerhalt gut sichtbar.

Die Prognose des Sportdirektors fällt jedoch deutlich negativer aus: "Sehr wahrscheinlich ist dies aber meiner Einschätzung nach nicht."

Sven Mislintat
Sven Mislintat / Christian Kaspar-Bartke/GettyImages

Solch deutliche Worte sind im Fußballgeschäft beinahe eine Art Garantie dafür, dass der jeweilige Spieler mit einer 99 prozentigen Wahrscheinlichkeit wechseln wird. "Natürlich" habe er das Können, um sich bei Klubs wie dem FC Bayern oder dem BVB durchzusetzen, meinte Mislintat weiter. Mit beiden Klubs wird der zwei Meter große Stürmer in Verbindung gebracht - etwa als Lewandowski-Ersatz.

Kalajdzic selbst erklärte zuletzt jedoch (via kicker): "Von den Bayern oder anderen liegt noch nichts Konkretes auf dem Tisch." Die Betonung dabei dürfte auf dem "noch" liegen. Von einem Wechsel ist definitiv auszugehen. Vielleicht nicht zum deutschen Rekordmeister oder nach Dortmund - doch Stuttgart wird er aller Voraussicht nach verlassen.


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