Was wurde eigentlich aus Michaël Cuisance?

Dominik Hager
Für Cuisance läuft es nicht wirklich rund
Für Cuisance läuft es nicht wirklich rund / Jonathan Moscrop/GettyImages
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Das Kapitel Michaël Cuisance beim FC Bayern war von Beginn an zum Scheitern verurteilt. Noch immer ist nicht so ganz klar, was sich die Münchner bei diesem Transfer gedacht haben. Im Januar 2022 endete die Zeit des Mittelfeld-Talentes beim FC Bayern folgerichtig. Seitdem ist es ruhig um den Franzosen geworden. Wir sehen uns an, was aus dem Spieler geworden ist.


Vier Millionen Euro investierte der damalige Serie-A-Aufsteiger Venezia FC, um die Dienste von Michaël Cuisance zu erhalten. Ein Deal, der sich nur bedingt auszahlen sollte. Der inzwischen 23-Jährige konnte schließlich nicht verhindern, dass der Klub aus Venedig direkt wieder in die Serie B abgestiegen ist. Cuisance spielte zwar - wenn er fit war - regelmäßig, jedoch gelang ihm kein einziger Scorer-Punkt.

Cuisance durchleidet Absturz mit Venezia

Nachdem ein Sommer-Wechsel trotz eines angeblichen Interesses vom FC Turin und FC Empoli scheiterte, ist das einstige Top-Talent aktuell in der Serie B aktiv, was sicherlich nicht seinen Ansprüchen entsprechen dürfte. Der als Enfant Terrible verschriebene Akteur stellt sich aber zumindest seiner Aufgabe und zählt auch in der laufenden Saison zu den Stammspielern. Mit zwei Toren und zwei Vorlagen konnte der zentrale Mittelfeldspieler immerhin auch schon die ein oder andere mitentscheidende Aktion verbuchen.

Seinem Klub hilft das jedoch bislang nicht sonderlich viel. Venedig findet sich nach elf Spieltagen lediglich auf dem 18. Platz wieder. Man kann also sagen, dass seit der Verpflichtung von Cuisance der Klub versunken ist - was aber nicht bildlich zu deuten ist. Vor der Ankunft des Ex-Münchners belegte Venezia immerhin den 16. Platz, was zum Klassenerhalt gereicht hätte, am Ende wurde man aber Tabellen-Letzter.

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