Kylian Mbappe

Mbappé-Vertrag bei PSG läuft kürzer als bislang gedacht

Yannik Möller
Kylian Mbappe
Kylian Mbappe / Xavier Laine/GettyImages
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Die Vertragsverlängerung von Kylian Mbappe bei Paris Saint-Germain scheint deutlich kürzer für Ruhe zu sorgen, als bislang gedacht. Womöglich beginnt schon im nächsten Sommer die nächste Transfer-Saga.


Die Entscheidung, in Paris zu verlängern und damit zugleich auch Real Madrid abzusagen, war mit viel Aufmerksamkeit verbunden. Kylian Mbappe hatte immer betont, wie gerne er für die Blancos auflaufen würde. Schlussendlich überzeugte ihn aber ein neuer PSG-Vertrag, der gespickt war mit üppigem Handgeld, einem unfassbaren Gehalt und einem kolportierten Mitspracherecht bei Transfers.

Doch läuft die Verlängerung anscheinend gar nicht bis 2025, wie es bislang immer hieß. Die französische L'Equipe beruft sich auf eine Quelle im Verein und berichtet, dass das neue Arbeitspapier lediglich bis 2024 gültig sei. Eine Option, das Papier bis 2025 auszuweiten, soll es zwar geben. Das ist jedoch erneut eine Entscheidung, die der 23-Jährige treffen müsste.

Vertrags-Detail ermöglicht die Mbappe-Transfer-Saga 2.0

Insofern die in der Regel zuverlässige L'Equipe also an die korrekten Informationen gelangt ist, ist ein erneutes Aufleben der Transfer-Saga um Mbappe schon für den nächsten Sommer wieder denkbar.

Sollte der Angreifer weiter mit dem Gedanken spielen, beispielsweise zu den Königlichen zu wechseln und sollte der Verein nicht daran interessiert sein, ihn in sein dann vermutlich letztes Vertragsjahr gehen zu lassen, würde ein Wechsel im Hinblick auf die nächste Saison am ehesten Sinn ergeben.

PSG würde noch eine Ablösesumme bekommen und der schon jetzt 57-fache Nationalspieler Frankreichs seinen eigentlich schon länger anvisierten Transfer.

UEFA Champions League"Paris Saint-Germain v Juventus FC"
Mbappe könnte sich zeitnah wieder mit einem Wechsel beschäftigen / ANP/GettyImages

Selbstverständlich müssten auch die Madrid-Verantwortlichen mitspielen. Immerhin ist nicht in Stein gemeißelt, dass sie nach der Absage im vergangenen Mai noch ein gesteigertes Interesse daran haben, erneut um Mbappe zu werben. Zumal eventuell schon andere Personalplanungen in Gang gesetzt wurden.

So oder so: Durch die spielerseitige Option, den vermutlich bis 2024 laufenden Vertrag um ein Jahr zu verlängern, ist das Transfer-Drama längst nicht für so lange ad acta gelegt worden, wie sich das der ein oder andere wohl gewünscht hätte.


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