Mazraoui-Ausfall: Salihamidzic kündigt Aufarbeitung an

Franz Krafczyk
Noussair Mazraoui
Noussair Mazraoui / ANP/GettyImages
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Der unerwartete Ausfall von Noussair Mazraoui schmerzt die Bayern. Sportvorstand Hasan Salihamidzic äußert sich zu Vorwürfen gegenüber der marrokanischen Ärzte und will sich mit dem Fall intensiv auseinandersetzen.


Nachdem Bayerns Rechtsverteidiger Mazraoui mutmaßlich mit einer Corona-Infektion beim WM-Halbfinale zwischen Marokko und Frankreich spielte, wurde im Nachhinein eine leichte Entzündung des Herzbeutels diagnostiziert.

Aktuell geht man von einer Zwangspause von vier bis sechs Wochen aus, auch wenn das erklärte Ziel das Champions League-Achtelfinale gegen PSG ist. Noch ist allerdings unklar, ob der Marokkaner bis Mitte Februar wirklich einsatzbereit ist.

Salihamidzic spricht von "Riesenausfall'

Für Bayerns Sportvorstand Hasan Salihamidzic ist der Ausfall jedoch ein größeres Thema. "Wir werden das noch aufarbeiten, wie das passieren konnte. Es ist sehr bitter für uns, dass wir auf ihn verzichten müssen, weil er ein sehr wichtiger Spieler für uns ist", sagte er am Rande des Winter-Trainingslager in Katar.

France v Morocco: Semi Final - FIFA World Cup 2022
Mit Erkrankung gespielt? Noussair Mazraoui im WM-Halbfinale gegen Frankreich / Anadolu Agency/GettyImages

Von öffentlich vorgetragenen Vorwürfen gegenüber dem marokkanischen Verband wollte Salihamidzic absehen und betonte, dass "'eine sehr gute Kommunikation" zwischen den Ärzten der marokkanischen Nationalelf und des FC Bayern herrsche.

Klar ist, dass die Bayern trotzdem nach den Ursachen forschen werden, um zu verhindern, dass sich so ein Fall künftig wiederholt. Währenddessen soll Mazraoui seine Erkankung vollständig ausheilen, um ein größeres Risiko zu vermeiden.


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