VfL Wolfsburg

Max Kruse meldet sich zu Wort: "Karriere noch nicht vorbei"

Daniel Holfelder
Max Kruse will sportlich wieder angreifen
Max Kruse will sportlich wieder angreifen / Martin Rose/GettyImages
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Im September wurde Max Kruse von Trainer Niko Kovac aussortiert. Seitdem sorgte der Offensivakteur vor allem abseits des Platzes für Schlagzeilen. Nun meldete er sich mit einem sportlichen Update zu Wort.


Über seine Instagram-Story kündigte Kruse an, dass er nach seiner Oberschenkelverletzung zeitnah wieder ins Training einsteigen werde. "Ich hatte Freitag ein MRT, die Strukturen sind verheilt, es sieht alles sehr, sehr gut aus. Ich werde ab morgen noch mal in Wolfsburg mit dem Reha-Trainer arbeiten und hoffentlich bald meinen Abschlusstest machen, dass ich dann auch wieder vollkommen gesundgeschrieben werde", erklärte der 34-Jährige (Zitiert via kicker). Ob er am nächsten Mannschaftstraining des VfL am 1. Dezember schon teilnehmen kann, ließ er offen.

Die vergangenen Monate seien für ihn keine einfache Zeit gewesen, fuhr Kruse fort. Auch deshalb sei "in letzter Zeit das Sportliche so ein bisschen in den Hintergrund gerückt, viele außersportliche Sachen sind bei mir passiert". Der Ex-Nationalspieler hatte sich unter anderem seinem YouTube-Kanal mit Frau Dilara gewidmet, verbal gegen seinen Kollegen Maxi Arnold ausgeteilt und 140.000 Euro bei einem Pokerturnier gewonnen. "Ich kann nur so viel sagen: Die Zeit hat mir auf jeden Fall gutgetan, ich konnte mich ein bisschen ablenken, ich konnte entspannen."

Wechsel im Januar?

Das alles habe seine Gründe, sagte der Linksfuß und kündigte an: "Irgendwann werde ich sicherlich mal darüber reden." Nun wolle sich aber wieder auf den Sport konzentrieren: "Jetzt geht der volle Angriff wieder auf Fußball. Ich will so schnell wie möglich wieder richtig trainieren können, ich will so schnell wie möglich wieder fit sein. Denn: Meine Karriere ist auf jeden Fall noch nicht vorbei."

Wie es mit Kruse bei den Wölfen weitergeht, ist allerdings ungewiss. Der VfL will den Topverdiener im Januar abgeben. Dem kicker zufolge mangelt es jedoch an Interessenten. Eine vorzeitige Auflösung des bis 2023 datierten Vertrags kam bisher nicht zustande.

Auch der Profi selbst weiß nicht, was in den kommenden Wochen passieren wird. "Wo, wie und was auch immer passiert, keine Ahnung. Das steht noch in den Sternen", machte Kruse deutlich.


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