Gerüchte um Al-Nassr: Marco Reus meldet sich zu Wort

Oscar Nolte
Marco Reus
Marco Reus / TOBIAS SCHWARZ/GettyImages
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Marco Reus wird mit einem Wechsel zum saudi-arabischen Club Al-Nassr in Verbindung gebracht. Nachdem bereits sein Berater Stellung zu dem Gerücht nahm, meldete sich nun auch Reus persönlich zu Wort.


Quo Vadis, Marco Reus? Die Schatten seines auslaufenden Vertrages werden länger und länger, konkrete Gespräche über ein neues Arbeitspapier scheint es derzeit nicht zu geben. Lässt der BVB seinen Kapitän tatsächlich am Saisonende ziehen?

Interesse aus Saudi-Arabien: Reus setzt sich mit BVB-Abschied auseinander

Es wäre kaum vorstellbar, und doch: wie schon sein Berater am Sonntagmorgen, wollte Reus in einer Medienrunde einige Stunden später ebenfalls kein klares Dementi zu den Gerüchten um einen möglichen Wechsel zu Al-Nassr abgeben.

"Mein Berater hat schon was gesagt. Natürlich schaut man voraus. Ich habe noch halbes Jahr Vertrag, muss mir Gedanken machen. Wir werden Gespräche führen und sehen, in welche Richtung es geht", sagte Reus am Mikrofon von Sport1, betonte allerdings auch: "Der Fokus liegt aktuell komplett auf etwas anderem."

Reus machte in der Vergangenheit bereits deutlich, dass er seine Karriere eigentlich beim BVB beenden will. Der Ball liegt daher auch klar bei der Borussia. Durch das Interesse aus Saudi-Arabien und der zurückhaltenden Rhetorik Reus' und seines Beraters sollte die Causa "neuer Vertrag für den Kapitän" nun auch in Dortmund eine neue Dringlichkeit erfahren.

Reus nach Verletzung wieder fit - Haller-Rückkehr bereitet "Gänsehaut"

Sportlich will Reus indes nach verletzungsgebeutelter Hinrunde im neuen Jahr wieder durchstarten. "Ich stehe ganz normal auf dem Trainingsplatz und biete mich dem Trainer an. Ich fühle mich gut und wenn nichts dazwischenkommt, wird das auch so bleiben. Ich habe vor Weihnachten schon viel gemacht. Natürlich sind Einzel- und Mannschaftstraining verschiedene Dinge, aber die Einheiten laufen sehr gut", erklärte der 33-Jährige gegenüber den RuhrNachrichten.

Reus ist nicht der einzige BVB-Profi, der in der Rückrunde nach langer Absenz wieder auf dem Platz stehen wird. Nach überstandener Krebs-Erkrankung traininiert Sebastien Haller im Trainingslager endlich mit der Mannschaft und arbeitet intensiv an seinem Comeback.

"Ich kriege Gänsehaut, dass er auf dem Platz steht", sagte Reus. "Wir waren so happy, dass er wieder da ist. Dieser Kampf, den er geleistet hat – da haben wir den Hut vor gezogen. Er ist mit großer mentaler Stärke zurückgekommen. Er trainiert wieder voll mit, hat natürlich noch etwas aufzuholen aber es ist einfach schön, ihn wieder im Training zu haben. Wir tun aber gut daran, ihm Zeit zu geben. Bis er seinen Rhythmus gefunden hat, wird es noch etwas dauern."


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