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Bericht: Marco Reus muss beim BVB um Verlängerung bangen

Yannik Möller
Marco Reus
Marco Reus / Alex Grimm/GettyImages
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In dieser bislang schwachen Saison von Borussia Dortmund steht auch Kapitän Marco Reus im Fokus. Eine Vertragsverlängerung ist längst keine gesicherte Sache.


Hin und wieder kann Marco Reus beim BVB hervorstechen und mit sehr guten Leistungen vorangehen. So etwa beim 6:0-Erfolg gegen Mönchengladbach, wo er zwei Treffer selbst erzielte und drei weitere vorbereitete.

Diese Auftritte sind aber zu selten geworden, als dass der Kapitän anlässlich der bislang enttäuschenden und schwachen Saison nicht auch in den Fokus der Kritik gerät. Und das sowohl bei den eigenen Fans, als auch bei externen Beobachtern und Experten. Zuletzt etwa betonte Lothar Matthäus, die Borussia müsse sich fragen, ob sie auch in Zukunft mit ihm und Mats Hummels weiterarbeiten möchte.

Reus-Verlängerung beim BVB alles andere als beschlossene Sache

Anscheinend stößt eine solche Frage auf keine klare Antwort bei Schwarz-Gelb. So berichtet die Sport Bild am Mittwoch, dass es um eine von Reus erhoffte Vertragsverlängerung ziemlich still ist. Bislang habe es keinerlei Gespräche diesbezüglich gegeben - auch in naher Zukunft seien diese nicht geplant.

Heißt: Der 48-fache Nationalspieler muss sich mindestens bis in den Saison-Endspurt oder gar bis zum Sommer gedulden müssen, ehe es zu konkreten Gesprächen mit der BVB-Führung kommt. Zur neuen Saison wird das Sebastian Kehl sein, der den dann scheidenden Michael Zorc ablösen wird.

Kehl wird sich dann federführend fragen müssen, wie die Mannschaft der nächsten ein, zwei Jahre aussehen soll - und ob Reus ein Teil dieses Plans sein kann. Sein aktueller Vertrag läuft nur bis 2023.

Marco Reus
Reus muss um seine BVB-Zukunft bangen / Martin Rose/GettyImages

Dem Bericht zufolge soll klar sein, dass Dortmund - wenn überhaupt - nur "zu stark leistungsbezogenen Bezügen" verlängern werde. Also vermutlich ein geringeres Grundgehalt, das durch Einsatz- oder auch Tor-Boni aufgestockt werden könnte. Großes Vertrauen sieht zweifellos anders aus.

Weil sich der Klub von den finanziellen Einbußen der Corona-Pandemie erholen muss, wird zwangsweise auch über manchen Großverdiener nachgedacht werden müssen. Dazu zählt Reus definitiv.

Somit wird eine Vertragsverlängerung alles andere als ein No-Brainer sein. Reus selbst möchte bleiben und ein neues Arbeitspapier unterschreiben. Das hatte er zuletzt auch noch öffentlich unterstrichen.


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