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ManUnited will China-Leihgabe Odion Ighalo bis Januar binden

Juan Mata
Odion Ighalo soll bis Jahresende für Manchester United spielen | UEFA - Handout/Getty Images

Am Montag würde Odion Ighalo nach China zurückkehren, wenn das wegen der Corona-Pandemie bestehende Einreiseverbot nicht wäre. Doch auch so scheint Manchester United nicht gewillt, die Leihgabe von Shanghai Shenhua ziehen zu lassen. Stattdessen soll Ighalo bis Januar bleiben, wie Sky Sports berichtet.

Aufgrund der dünnen Personaldecke fahndete United im Winter nach einem neuen Stürmer. Fündig wurden die Verantwortlichen im Reich der Mitte. Mit Shanghai Shenhua einigte sich United auf einen Leihtransfer von Odion Ighalo, der im Zeitraum von 2014 bis 2017 bereits 55 Mal für den FC Watford in der Premier League gespielt hat.

Der Leihvertrag ist bis zum 01. Juni datiert, folglich müsste Ighalo am Montag eigentlich nach China zurückkehren. Doch einerseits darf er nicht in das Land einreisen, andererseits will ManUnited das Leihgeschäft bis Ende Januar verlängern. Laut Sky Sports soll der China-Klub dafür ursprünglich eine anschließende Kaufpflicht in Höhe von 22 Millionen Euro gefordert haben, aufgrund der Corona-Krise habe man aber eine andere Lösung gefunden. Demnach soll Ighalo seinen bis 2022 datierten Vertrag um zwei Jahre verlängern. Bereits im März sei ihm ein entsprechendes Vertragsangebot mit einem Wochengehalt von knapp 444.000 Euro vorgelegt worden.

In acht Spielen für United erzielte Ighalo vier Tore. Hauptsächlich wurde der 30-Jährige in der Europa League eingesetzt, in der Premier League erhielt er dagegen erst 30 Einsatzminuten. "Wir sind im Dialog", sagte Manager Ole Gunnar Solskjaer. "Sie (Shanghai Shenhua, Anm. d. Red.) haben uns toll behandelt und ihm erlaubt, für seinen Traumverein zu spielen. Hoffentlich kann er beenden, was er begonnen hat - mit einem Pokal." Noch gebe es jedoch keine Einigung zwischen den Klubs. Die Chinese Super League wird den Spielbetrieb im Juni wiederaufnehmen, aufgrund dessen sei derzeit Geduld gefragt.