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Mangala will Stuttgart verlassen - VfB ruft Mega-Ablöse auf

Daniel Holfelder
Orel Mangala
Orel Mangala / Christian Kaspar-Bartke/GettyImages
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Orel Mangala will im Sommer einen weiteren Karriereschritt machen und den VfB Stuttgart verlassen. Ein Schnäppchen wird der Belgier allerdings nicht.


Dem Vernehmen nach verlangen die Stuttgarter mindestens 30 Millionen Euro für den defensiven Mittelfeldspieler. Damit wäre Mangala (gemeinsam mit Mario Gomez) hinter Benjamin Pavard der teuerste VfB-Verkauf aller Zeiten. Pavard hatte bei seinem Wechsel nach München 35 Millionen in die schwäbischen Kassen gespült.

"Niemand zahlt 30 Millionen für mich."

Orel Mangala

Mangala selbst jedoch hält die 30-Millionen-Forderung für überzogen. Im Interview mit der belgischen Zeitung Het Nieuwsblad schätzt der 24-Jährige seinen Marktwert etwas geringer ein: "Ich bin 20 Millionen wert, vielleicht 25, aber niemand zahlt 30 Millionen für mich. Sicherlich nicht in Covid-Zeiten."

Mangalas Vertrag in Stuttgart läuft zwar noch bis 2024, trotzdem deutet der ehemalige Hamburger einen baldigen Abschied an. "Im Sommer kann es tatsächlich Zeit für eine Luftveränderung sein", wird der Belgier von Het Nieuwsblad zitiert.

"Es stimmt, dass mich die größten Klubs Europas auf ihrem Radar haben."

Orel Mangala

Wohin genau es ihn zieht, verrät der Mittelfeldmann zwar nicht. Allerdings lässt er anklingen, dass namhafte Vereine Interesse an ihm zeigen: "Es stimmt, dass mich die größten Klubs Europas auf ihrem Radar haben, aber ich kann keine Namen nennen. Ich kann nur sagen, dass ich ein schönes sportliches Projekt suche. Ich will zu einem Verein, wo ich mich weiterentwickeln kann."

VfB hat Mangala-Nachfolger bereits auf dem Zettel

Trotz des Wechselwunsches ist nicht davon auszugehen, dass Mangala im Sommer für Ärger beim VfB sorgt. Sollte kein Verein bereit sein, die hohe Stuttgarter Forderung zu erfüllen, werde er "einfach weiterarbeiten", kündigt Mangala an. Schließlich sei der hohe Preis, den die Stuttgarter für ihn verlangen, auch ein "Zeichen der Wertschätzung".

"Stuttgart will mich nicht einfach so gehen lassen. Es zeigt, dass ich hier etwas hinterlassen habe", erklärt der Belgier.

Im Falle eines Mangala-Abschieds sollen die VfB-Verantwortlichen um Sportdirektor Sven Mislintat auch schon einen Nachfolger auf dem Zettel haben. Dabei handelt es sich um den Japaner Hidemasa Morita, der beim portugiesischen Erstligisten Santa Clara unter Vertrag steht. Allerdings hat auch Sporting Lissabon ein Augen auf Morita geworfen.


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