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Manchester United

Manchester United: Die Details zum Ronaldo-Deal - Was wird nun aus Cavani?

Tal Lior
Quality Sport Images/Getty Images
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Am Freitagabend hat Manchester United den nächsten Transferhammer dieses bislang verrückten Sommers bestätigt. Cristiano Ronaldo verlässt Juventus Turin und kehrt offiziell nach England zu seinem alten Klub zurück. Hier gibt es die Details dazu.


Mittlerweile herrscht deutlich mehr Klarheit, was die Ablöse betrifft. Für den bereits 36-jährigen Stürmer wird United laut übereinstimmenden Berichten des Telegraph und Sky Sport News 15 Millionen Euro sofort und weitere acht Millionen Euro als mögliche Bonuszahlungen bezahlen. Von den Bonuszahlungen basieren laut Fabrizio Romano fünf Millionen Euro auf "sehr leicht" erreichbare Ziele, weshalb Juventus mit mindestens 20 Millionen Euro planen kann.

Dem englischen Sport-Journalisten Sam Pilger zufolge hat bei diesem Deal auch Sir Alex Ferguson eine Rolle gespielt. Demnach hat der Schotte seinen einstigen Schützling in einem Telefonat von einem Wechsel überzeugt. Laut Ole Gunnar Solskjaer hatte Ronaldo vor seinem Wechsel auch Kontakt zu Nationalmannschaftskollege Bruno Fernandes.

Sky zufolge hat United zunächst gar nicht damit geplant, Ronaldo zurückzuholen, da man nicht davon ausgegangen ist, dass Juventus ihn ziehen lassen würde. Als sich dies jedoch in den letzten Tagen geändert hat, hat man zugeschlagen. Manchester City hat sich derweil nach anfänglichem Interesse von der Idee eines Transfers zurückgezogen.

Ronaldo wird nach seiner Ankunft in England wahrscheinlich einen Zweijahresvertrag unterzeichnen. Sein Jahresgehalt soll rund 29 Millionen Euro betragen.

Was wird aus Cavani?

Durch den Deal entsteht bei den 'Red Devils' ein kleines Überangebot im Sturmzentrum, das bei Manchester zumeist nur von einem Spieler besetzt wird. Edinson Cavani, der davon der mit Abstand größte Leidtragende werden könnte und dessen Vertrag erst kürzlich um ein Jahr verlängert wurde, soll jedoch laut ESPN den Verein weiterhin nicht verlassen.

Dies ist auch bei Paul Pogba der Fall, der laut Fabrizio Romano im Laufe der Verhandlungen zwischen Juventus und Manchester United überhaupt nicht erwähnt wurde. Der Franzose galt zuvor als heißer Transferkandidat bei den Italienern.

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