La Liga

So läuft es für Augustinsson beim FC Sevilla

Dominik Hager
Ludwig Augustinsson durfte endlich sein Debüt für Sevilla geben
Ludwig Augustinsson durfte endlich sein Debüt für Sevilla geben / Juan Manuel Serrano Arce/GettyImages
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Ludwig Augustinsson hat es beim FC Sevilla nicht leicht. Der schwedische Nationalspieler hat beim spanischen Topklub FC Sevilla zwar endlich seinen ersten Einsatz bekommen, steht dennoch vor einer schwierigen Zukunft.


Ein Wechsel vom SV Werder Bremen zum FC Sevilla kann gut und gerne als Sechser im Lotto bezeichnet werden. La Liga, Champions League und gutes Wetter sind jedenfalls ein überragender Tausch gegen eine trübe Zweitligasaison mit dem Krisen-Klub vom Osterdeich.

Augustinsson feiert Debüt gegen Celta Vigo

Allerdings gibt es bei der Sache einen kleinen Haken. Wohingegen Augustinsson die Werderaner als Leader zurück in die erste Liga hätte führen können, muss er sich beim FC Sevilla regelmäßig mit 90 Minuten auf der Bank zufrieden geben.

Erst am letzten Spieltag gab es für den schwedischen Nationalspieler ein kleines Licht am Ende des Tunnels. Der Außenverteidiger feierte endlich sein Debüt im Dress des La-Liga-Klubs. Beim 1:0-Erfolg im Heimspiel gegen Celta Vigo durfte der langjährige Bremer sogar die komplette Spieldauer absolvieren.

Augustinsson langfristig wohl chancenlos gegen Marcos Acuña

Allerdings könnte die Freude über den Einsatz nur kurz andauern. Der Linksverteidiger hat nämlich vor allem davon profitiert, dass sein Konkurrent Marcos Acuña zwei Tage vor der Partie 90 Minuten für die argentinische Nationalmannschaft im Einsatz war. Der 29-Jährige ist ansonsten absoluter Stammspieler und Leistungsträger und stellt für Augustinsson praktisch ein unüberwindbares Hindernis dar.

Die einzige Hoffnung für den Ex-Bremer bestände darin, dass Marcos Acuña häufiger mal im Mittelfeld eingesetzt wird, wo die Konkurrenz aber groß ist. Ansonsten wird ihm der Argentinier, der noch bis 2026 an den Verein gebunden ist, auch in den nächsten Jahren vor der Nase sitzen. Demnach darf man bezweifeln, das Augustinsson, der noch bis 2025 Vertrag hat, in Andalusien langfristig glücklich wird.

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