Bayern München

Losglück für Bayern: Stimmen und Netzreaktionen zur Champions-League-Auslosung

Dominik Hager
Der FC Bayern trifft im Achtelfinale auf RB Salzburg
Der FC Bayern trifft im Achtelfinale auf RB Salzburg / Alexander Hassenstein/GettyImages
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Mickrige 145 Kilometer liegen zwischen dem FC Bayern und seinem Champions-League-Achtelfinalgegner. Die Münchner dürfen sich über das vergleichsweise milde Los RB Salzburg freuen, nachdem man zuvor eigentlich schon ein Hammerlos gezogen hatte.


Ein kurzes Nickerchen zur Mittagszeit kann mit Sicherheit seht entspannend sein. Umso schöner wird das Aufwachen vor allem dann, wenn der Aufgabenberg plötzlich ein gutes Stück kleiner wird, während man sich gerade im Reich der Träume entspannt. Genauso dürfte es sich für die Bayern-Stars anfühlen, mit dem Gedanken an Atlético eingeschlafen und mit Salzburg vor der Brust aufgewacht zu sein.

Der österreichische Vertreter ist auf dem Papier ein äußerst dankbares Los. Während die Münchener ihren Gegner ernstnehmen möchten, ärgern sich andere über den altbekannten "Bayern-Dusel". Natürlich dürfen auch dabei auch absurde Verschwörungstheorien nicht fehlen.

Kahn nimmt Salzburg ernst: "Junge, hochtalentierte Truppe"

Gelingt einem Team der Sprung unter die Top-16 Europas, so muss es auch von den ganz großen Klubs ernstgenommen werden. Demnach äußerte sich Oliver Kahn auch anerkennend über den kommenden Achtelfinalgegner. An der Favoritenstellung möchte der Vorstandsvorsitzende jedoch auch keinen Zweifel aufkommen lassen.

"Wir freuen uns auf die Spiele mit RB Salzburg. Salzburg hat in der Gruppenphase gezeigt, was sie können und sich zum ersten Mal für die K.o.-Runde qualifiziert. Sie sind eine junge, hochtalentierte Mannschaft. Natürlich sind wir Favorit. Wir freuen uns auf diese Spiele", erklärte er gegenüber fcbayern.com.

Thomas Müller ließ es sich ebenfalls nicht nehmen, direkt ein Statement zur Auslosung abzugeben und sendete via Instagram eine Nachricht an seine Fans.

RB Salzburg fiebert "Derby" entgegen

Salzburgs Geschäftsführer Stephan Reiter musste am heutigen Tage nach dem FC Liverpool im ersten Versuch gleich das nächste Hammerlos verkraften. Dennoch überwiegt bei den Salzburgern die Freude auf das Kräftemessen mit den Bayern.

"Wir freuen uns auf das Spiel gegen den FC Bayern. Die Aufgabe ist nicht leichter geworden . Was die Anreise angeht, ist es ein bisschen besser. Es ist fast wie ein Derby", erklärte er.

"Es ist ein ganz besonderes Spiel. Es gibt für Salzburg fast nichts Größeres als gegen den FC Bayern zu spielen. Für mich sind sie eine der drei besten Vereinsmannschaften der Welt. Es treffen zwei sehr junge deutsche Trainer aufeinander", signalisierte auch Sportdirektor Christoph Freund seine Freude.

Aufregung und Verschwörungstheorien in den Sozialen Netzwerken

In den sozialen Netzwerken hat die Auslosung für eine Menge Wirbel gesorgt. Tatsächlich ist die wiederholte Auslosung in Verbindung mit einer kuriosen Twitter-Panne der Bayern ein echtes Schlaraffenland für Verschwörungstheoretiker.

Die Münchner hatten einen vorgefertigten Tweet samt Fotomontage veröffentlicht, als der Champions-League-Gegner noch gar nicht fest stand. Auf diesem Tweet waren kurioserweise ausgerechnet ein Bayern- und ein Salzburg-Rennwagen abgebildet.

Kein Wunder, dass einige hämische und zum Teil recht einfältige Kommentare nicht lange auf sich warten ließen.

An mal mehr und mal weniger ernst gemeinten Verschwörungstheorien mangelte es jedenfalls nicht. Andere User begnügten sich hingegen damit, die Ereignisse schlichtweg mit dem gewohnten "Bayern-Dusel" zu begründen.

Man erkennt schon ganz gut, dass nach dem strittigen Bundesliga-Match zwischen Bayern und Dortmund noch kein Gras über die Sache gewachsen ist. Der Stachel scheint bei dem ein oder anderen noch recht tief zu sitzen. Manch einer ist vielleicht aber auch noch nicht über das "unglaubliche Dusel-Los" Paris Saint-Germain aus dem vergangenen Viertelfinale hinweg.

Zum Glück gibt es aber auch ein paar User, die die Angelegenheit etwas entspannter und positiver betrachten.

Selbstredend wäre das Duell mit Atlético ein wenig brisanter gewesen. Hinzu kommt, dass die Münchner immer noch eine Rechnung mit den Madrilenen in der Champions-League-K.o.-Runde offen haben.

Aber wer weiß, noch ist nicht aller Tage Abend und wir wissen ja nicht, ob bei der Auslosung nicht wieder etwas schief gelaufen sein könnte.

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