Paris SG

Messi und Neymar ernten Pfiffe bei PSG-Heimspiel gegen Bordeaux

Dominik Hager
Neymar und Messi wurden von den eigenen Fans unterkühlt begrüßt
Neymar und Messi wurden von den eigenen Fans unterkühlt begrüßt / Angel Martinez/GettyImages
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Bei PSG hängt der Haussegen derzeit mal so richtig schief. Nach dem Champions-League-Aus gegen Real Madrid, bei dem der Klub auch neben dem Platz ein schlechtes Bild abgegeben hat, ist die Saison eigentlich schon gelaufen. Insbesondere Lionel Messi und Neymar bekamen nun den Ärger der Fans zu spüren.


Der Weg vom umjubelten Helden zum Sündenbock eines ganzen Vereines kann mitunter ziemlich schnell gehen. Neymar und Messi mussten diese Erfahrung beim Ligaspiel gegen Bordeaux machen. Die beiden Weltstars absolvierten eine schwache Partie im Champions-League-Rückspiel gegen Real und zeigten zu wenig Mentalität und Einsatz in den Momenten, in denen Paris das Spiel entglitt.

Messi und Neymar mit Pfiffen empfangen

Dies hat einige Anhänger gehörig auf die Palme gebracht. Demnach wurden Messi und Neymar beim Spiel gegen Bordeaux mit Pfiffen empfangen und bei jedem Ballkontakt begleitet. Sogar bei Neymars Treffer zum 2:0 gellten Pfiffe durch den Prinzenpark.

Doch nicht nur die beiden Offensivstars bekamen die blanke Schulter gezeigt, sondern auch der Rest der Truppe.

Beim Aufrufen der Spielernamen blieben die Fans - mit einer Ausnahme - stumm. Lediglich Kylian Mbappé wurde positiv begrüßt. Dieser war auch der einzige gewesen, der vorne Gefahr ausstrahlen konnte und in beiden Spielen einen Treffer erzielte.

PSG-Profi Wijnaldum enttäuscht: "Hätte es mir anders gewünscht"

PSG-Profi Georginio Wijnaldum zeigte im Interview mit DAZN zwar Verständnis für die Fans, ist aber dennoch enttäuscht über die Reaktionen. "Normalerweise ist es so, dass die Fans dich unterstützen. Jetzt sind sie sauer. Damit müssen wir klarkommen", erklärte er. Das ist natürlich traurig. Ich hätte es mir anders gewünscht, aber so ist es nun mal", fügte er hinzu.

Das wenig angenehme Wiedersehen mit den eigenen Fans hatte sich bereits im Vorfeld angedeutet. Die Vereinigung Collectif Ultras Paris rief die Anhänger in den Sozialen Netzwerken auf, auf gewaltlose Art und Weise ihre Unzufriedenheit zu signalisieren.

All das zeigt aber auch wieder, dass der PSG weder intern harmonisch zusammenarbeitet, noch von den Fans in guten und schlechten Zeiten unterstützt wird. Aus diesen Gründen reicht es eben dann auch nicht für den Henkelpott.


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