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Leistner macht dem 1. FC Köln Druck: "Wenn ein anderes Angebot kommt..."

Toni Leistner, Timo Horn
Toni Leistner wurde im Winter von den Queens Park Rangers ausgeliehen | DeFodi Images/Getty Images

Grundsätzlich will der 1. FC Köln Toni Leistner halten, Stand jetzt kehrt die Winter-Leihgabe allerdings wieder zu den Queens Park Rangers zurück. Laut BILD muss Geschäftsführer Horst Heldt zunächst Platz schaffen - doch Leistner verliert langsam die Geduld.

"Ich bin mir mit Köln grundsätzlich einig", sagte Leistner erst vor zwei Wochen gegenüber dem Boulevardblatt: "Beide Seiten wollen weiter zusammenarbeiten." Endgültig ist die Zukunft des Innenverteidigers aber noch immer nicht entschieden - dabei hatte Leistner dem Verein eine Frist von zwei bis drei Wochen gegeben, um unter anderem Planungssicherheit für seine schwangere Frau zu haben. Im September erwarten beide ihr zweites Kind.

Bis heute muss der 29-Jährige vergebens auf ein Signal warten. Wie BILD berichtet, muss Horst Heldt zunächst die Zukunft von Jorge Meré und Frederik Sörensen klären, auch Lasse Sobiech, Joao Queiros und Yann Aurel Bisseck belasten den Etat. Leistner habe Verständnis dafür, dass die Kaderplanung aufgrund der Corona-Krise langsamer vonstattengeht, zu lange will er aber nicht warten: "Da muss ich auch an mich und meine Familie denken", sagt er. "Wenn ein anderes Angebot kommt, das zu 100 Prozent passt, würde ich woanders zusagen."

Für Leistner muss FC-Geschäftsführer Horst Heldt (Foto) in der Abwehr ausmisten. Die Zeit drängt.
Für Leistner muss FC-Geschäftsführer Horst Heldt (Foto) in der Abwehr ausmisten. Die Zeit drängt. | Oliver Hardt/Getty Images

Er beobachte den Markt, müsse nach aktuellem Stand aber am 12. August auf dem Trainingsgelände der Queens Park Rangers erscheinen. "Meine Zukunft sehe ich dort eher nicht", so Leistner, der auch in Zukunft Erstligafußball spielen will. "Lose Anfragen" seien bereits eingetroffen, ernste Angebote hingegen nicht. "Viele Ligen laufen ja noch oder beenden gerade ihre Saison", weiß Leistner, der deshalb auch bei einem Vereinswechsel viel Geduld aufbringen muss. Druck macht er sich aber nicht, stattdessen liegt der Fedehandschuh weiter beim FC.