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Laporta muss im Lewandowski-Poker liefern: Ruf als Verführer steht auf dem Spiel

Dominik Hager
Joan Laporta steht wegen Lewandowski unter Druck
Joan Laporta steht wegen Lewandowski unter Druck / David Ramos/GettyImages
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Im Poker um Robert Lewandowski gibt es derzeit nur wenige Neuigkeiten. Alles, was man weiß ist, dass der FC Barcelona ein erstes Angebot abgegeben hat, auf welches die Münchner aber offenbar nicht reagiert haben. Den polnischen Top-Torjäger an Land zu ziehen, dürfte für Barca-Chef Laporta gar nicht so leicht werden. Je mehr Zeit vergeht, desto mehr erhöht sich der Druck auf den 59-jährigen Spanier.


Joan Laporta hat bei Teilen der Barca-Fans schon jetzt einen ziemlich schweren Stand. Schließlich hat er es zugelassen, dass die Legende schlechthin, Lionel Messi, seine Schuhe inzwischen für den PSG schnürt. Viele erwarten vom Präsident nun, dass er einen anderen Weltstar als Ersatz an Land zieht. Es ist ziemlich klar, dass Laporta das auch vor hat und jener Star Robert Lewandowski sein soll.

Laporta äußert sich zurückhaltend über Lewandowski: "Müssen den Vertrag respektieren"

Zuletzt äußerte sich der Spanier aber eher defensiv. "Lassen wir alle ihre Arbeit machen. Wir müssen den Vertrag respektieren. Er ist ein guter Spieler, den wir sehr mögen, aber er hat einen Vertrag", erklärte er gegenüber L´Esportiu Catalunya. Scheut sich Laporta also davor, dem FC Bayern zu sehr wegen Lewandowski auf den Zeiger zu gehen, oder gibt er sich nur als Wolf im Schafspelz?

Der spanischen AS zufolge steht der Präsident enorm unter Druck und wirkt nervöser als gewöhnlich. Dem Bericht zufolge läuft er Gefahr, seinen Ruf als Verführer zu verlieren, wenn es ihm nicht gelingt, Robert Lewandowski an Land zu ziehen. Demnach könnte das Ansehen des Barca-Bosses nach dem Messi-Abgang ein weiteres Mal enorm leiden.

Laporta hat mit dem Geld zu kämpfen: "Haben hohe Gehaltskosten"

Laporta hat jedoch auch mit den finanziellen Problemen des Klubs und der La-Liga-Gehaltsobergrenze zu kämpfen. "Wir haben weiterhin sehr hohe Gehaltskosten. Vielleicht müssen wir den Schalter umlegen und diese reduzieren, auch wenn dies einige Risiken mit sich bringt", erläuterte der 59-Jährige zuletzt.

Mit Dembélé bringt man schon mal einen Großverdiener unfreiwillig von der Liste. Zudem wird auch immer wieder über einen Abschied von de Jong gesprochen. Um einen Lewandowski-Transfer zu verwirklichen, wird man wohl Opfer bringen müssen. Die weitere Transferphase wird noch ein heißer Tanz auf Lava für den Barca-Präsidenten, bei dem er sich nicht nur die Füße verbrennen kann.


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