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FC Barcelona

Koeman ist sich über seine Situation weiterhin unsicher - und kritisiert einen Barça-Youngster

Tal Lior
Koeman musste die Niederlage gegen Atletico Madrid von der Tribüne beobachten
Koeman musste die Niederlage gegen Atletico Madrid von der Tribüne beobachten / Soccrates Images/Getty Images
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Dass der FC Barcelona das gestrige Top-Spiel gegen Atletico Madrid mit 0:2 verloren hat, ist in Anbetracht der jetzigen Lage keine Überraschung mehr. Ronald Koeman konnte nach dem Spiel nicht sagen, für wie lange er sich in seinem Amt sicher fühlt. Zudem ließ er sich zu einer seltenen Kritik an einem seiner Spieler hinreißen.


Die Lage beim FC Barcelona bleibt trotz der Aussöhnung zwischen Koeman und Klubpräsident Joan Laporta weiterhin angespannt, vor allem nach der erneuten Niederlage am Samstagabend. Koeman ist mit dem Vertrauensbeweis von der Führungsetage zufrieden, weiß aber noch nicht wie lange ihm der Kredit übrig bleiben wird: "Ich fühle mich unterstützt. Ja, ich bin zuversichtlich, aber es hängt viel von den Ergebnissen ab. Das ist bei jedem Trainer so. Ich weiß nicht, welchen Kredit ich habe. "

Es ist nach den gestrigen Aussagen von Laporta unwahrscheinlich, dass in der Länderspielpause etwas auf der Trainerbank passieren wird. Koeman hofft darauf, dass man in den nächsten drei Pflichtspielen den Heimvorteil ausnutzen kann, darunter findet sich aber auch das Duell gegen Real Madrid.

Koeman attackiert seine eigenen Spieler beim Namen

Koemans Anspannung wird bei seinen Interviews immer deutlicher. Kritik an der eigenen Mannschaft ist nach Niederlagen völlig normal, einzelne Namen suchen sich Trainer aber nur selten aus. Dies ist nun auch bei Koeman passiert, als er den 19-jährigen Mittelfeldspieler Nico González für seine Leistung am Samstag kritisierte.

"Man kann nicht so viel Raum lassen, wenn wir den Ball verlieren. Wir hatten genau darüber gesprochen, dass unsere Mittelfeldspieler ihren Männern folgen müssen - und Nico hat Lemar zum ersten Tor laufen lassen", so Koman zur Entstehung vom ersten Gegentor. "Das ist der Grund, warum wir manchmal mit drei Innenverteidigern gespielt haben. Wir lassen zu viel Raum und haben kein Tempo im Mittelfeld, um Spieler wie Llorente oder Lemar in diesem Fall zu decken."


González hat in dieser Saison fünf Pflichtspiele für die Profis des FC Barcelona bestritten. In der gestrigen Partien wurde er schon in der Halbzeitpause ausgewechselt.

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