Eintracht Frankfurt

Trapp fühlt sich in Frankfurt heimisch - und lässt seine Zukunft offen

Dominik Hager
Christian Kaspar-Bartke/GettyImages
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Kevin Trapp konnte die Eintracht nach seiner Rückkehr aus Paris durch erfolgreiche Zeiten tragen und gehört seit Jahren zu den stärksten Torhütern der Liga. Trotz der guten Resultate auf nationaler und europäischer Ebene möchte der 31-Jährige seinen Vertrag nicht vorschnell über das Jahr 2024 hinaus verlängern.


Es ist natürlich nicht abwegig, dass ein Keeper wie Kevin Trapp nach großen Aufgaben strebt. Aus diesem Grund hat er sich auch für den Wechsel von Frankfurt nach Paris entschieden, wo er sogar um den Champions-League-Triumph mitspielen durfte. Glücklich ist er beim französischen Top-Klub aber nie geworden.

Seine Rückkehr nach Frankfurt erschien auf den ersten Blick wie ein ziemlicher Rückschritt, jedoch konnte sich die Eintracht mit Trapp als guter Bundesligist stabilisieren und macht auch in Europa eine gute Figur. Für die Hessen spricht allerdings auch der Wohlfühl-Faktor.

"Als ich 2019 bei Eintracht Frankfurt einen Fünfjahresvertrag unterschrieben habe, habe ich es auch getan, weil ich mich in Frankfurt unglaublich wohl fühle", erklärte er im Interview mit Sports Illustrated und bestätigte. dass Frankfurt "eine Wahlheimat geworden" sei.

Trapp lässt Zukunft offen: Möchte der Keeper Champions League spielen?

Womöglich benötigt Trapp einfach das Vertrauen und die heimische Atmosphäre, um absolute Top-Leistungen bringen zu können. Trotz allem möchte er offen lassen, was über 2024 hinaus passiert. "Ich habe noch zwei Jahre Vertrag. Was danach passiert, kann ich noch nicht sagen", verkündete der Keeper.

Als fünfmaliger Nationalspieler und hochbegnadeter Torhüter verspürt Trapp sicherlich noch mal den Wunsch, um Titel mitzuspielen und in der Champions League mitmischen zu können. Ob er dies mit Frankfurt kann, ist jedenfalls zweifelhaft.

Seine Zeit in Paris betrachtet er auch gar nicht so negativ. Er habe bei PSG "eine Menge gelernt, was die Erfahrungen im Ausland und die internationalen Spiele betrifft".

Mit seinen 31 Jahren ist Trapp allerdings kein Lernender mehr, sondern muss die Wahl treffen, mit der er sportlich das Maximum herausholen kann. Sollte ein stärkerer Klub als Frankfurt anklopfen, wäre es nur logisch, wenn Trapp sich seine Gedanken macht. Klar ist aber auch, dass Trapp weiß, was er an Frankfurt hat und der Eintracht hat.


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