Trapp über Bayern-Interesse und Zukunft bei der Eintracht

Henry Einck
Kevin Trapp
Kevin Trapp / Gualter Fatia/GettyImages
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Wie so viele Torhüter, wurde auch Kevin Trapp als potenzieller Ersatz für Manuel Neuer beim FC Bayern München gehandelt. Ein Wechsel ist inzwischen vom Tisch. Jetzt hat sich der Keeper selbst zu den Gerüchten geäußert: Eine wirkliche Überlegung war ein Bayern-Wechsel wohl nie.


Dass die Leistungen von Kevin Trapp (32) bei Eintracht Frankfurt nicht unbeobachtet bleiben, ist logisch. Der Nationalspieler gehört zu den besten Torhütern der laufenden Bundesliga-Saison, präsentierte sich auch in der Champions League formstark. Immer wieder wird Trapp mit Manchester United in Verbindung gebracht. Vor einigen Wochen kamen zudem Bayern-Gerüchte auf.

Im Dubai-Trainingslager von Eintracht Frankfurt hat sich Trapp gegenüber BILD zu den Bayern-Gerüchten geäußert. "Ich habe mich damit nicht wirklich beschäftigt", stellte er am Donnerstag klar. Auf Nachfrage, wie heiß ein Transfer zum Rekordmeister gewesen wäre, antwortete Trapp lachend: "Das einzige, das heiß war, war die Sonne im Urlaub."

Dass er mit den Bayern in Verbindung gebracht wird, habe ihm aber geschmeichelt. Es sei für ihn eine Bestätigung für die Leistungen der vergangenen Monate. Die Eintracht hatte das Bayern-Interesse aber schnell abgewunken und Trapp signalisiert, dass ein Abgang im Winter keine denkbare Option ist. Ähnlich erging es dem Torwart im Sommer, als Manchester United Interesse zeigte.

Keine Lust auf Feuerwehrmann

Die BILD harkte darüber hinaus nach, warum ein Transfer zum Champions-League-Anwärter für ihn persönlich denn keine Option gewesen sei. "Manuel Neuer ist verletzt, er hat nicht seine Karriere beendet. Und wir wissen alle, was für ein Torwart er ist... Ich wünsche ihm jedenfalls gute Besserung und eine schnelle Genesung", so Trapp. Der Eintracht-Keeper spielt damit auf die mögliche Rolle als Feuerwehrmann an. Sollte Neuer zur nächsten Spielzeit wieder fit sein, wäre Trapp wohl nur noch zweite Wahl. Ähnlich hatte auch Alexander Nübel (26) seine Bedenken begründet.

Die Zukunft von Kevin Trapp ist weiterhin offen. Der Kontrakt des 32-Jährigen läuft bis Juni 2024. Die Eintracht-Verantwortlichen wollen verlängern. "Wir sind in einem guten Austausch, jeder weiß, was er will. Der Verein ist erfolgreich. Die Spieler, die wir hier haben, wollen auch erfolgreich sein. Wenn ich weiter ein Teil davon sein kann, dann sehr gerne. Aber wir lassen und nehmen uns die Zeit, die wir brauchen", äußerte sich Trapp über seine Zukunft vage.

Die United-Gerüchte sind womöglich noch nicht vom Tisch. Schon im Sommer soll Trapp von einem Wechsel nach England nicht abgeneigt gewesen sein. Vielleicht wagen die Red Devils im kommenden Sommer einen weiteren Anlauf.


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