Kein Umbruch wie 2023 - Leipzigs Transferpläne für das neue Jahr

  • Kaderumbruch 2023 soll sich nicht wiederholen
  • Zukunft von Dani Olmo offen

Dani Olmo
Dani Olmo / ANP/GettyImages
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Im Sommer 2023 gab es große Veränderungen bei RB Leipzig. Diese sind jedoch nicht für das Jahr 2024 geplant. Ein Leistungsträger soll dabei wohl gehalten werden.

Der Transfersommer 2023 hatte es für RB Leipzig in sich. Während mit Josko Gvardiol, Christopher Nkunku und Dominik Szoboszlai absolute Stars des breit aufgestellten Kaders verkauft wurden, kamen im Gegenzug zahlreiche neue, talentierte Gesichter nach Sachsen. Über 240 Millionen flossen durch Verkäufe in die Kassen von RB und läuteten vor Saisonbeginn einen Umbruch ein. 22 Abgänge und 22 Neuzugänge gab es bereits in der laufenden Saison. Das soll im kommenden Sommer anders werden. Zumindest wenn es nach Geschäftsführer Johann Plenge geht. „Die Säule der Transfereinnahmen ist für uns wichtig und wird auch in Zukunft für uns wichtig bleiben. Aber im Sommer wird es sicher nicht noch einmal einen Umbruch in gleichem Umfang wie 2023 geben“, so Plenge.

Fokus liegt auf Olmo

Nachdem mit Emil Forsberg ein weiterer Führungsspieler die Leipziger verlassen hat, droht eine Schieflage in der Kaderhierarchie. Auch vor diesem Hintergrund sehen sich die Leipziger nicht gezwungen, in Zukunft weitere Leistungsträger unbedingt abgeben zu wollen. Ein Name, der dabei besonders im Fokus steht, ist der Spanier Dani Olmo. Olmo hatte zuletzt immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen. „Es gibt nicht den Zwang, diesen einen Spieler verkaufen zu müssen. Das hat etwas damit zu tun, wer gerade wie fit ist und wie sich der Markt entwickelt. Er hat ein brutal hohes Ansehen bei uns, ist einer der Unterschiedsspieler schlechthin und hat Vertrag bei uns. Wir geben ihm Wertschätzung, die hat er sich verdient“, so der Geschäftsführer weiter. Olmo soll in seinem bis 2027 datierten Vertrag über eine Ausstiegsklausel in Höhe von 60 Millionen Euro verfügen, die im kommenden Sommer gezogen werden könnte.


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