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Karim Benzema

Warum trägt Real-Star Karim Benzema noch immer einen Handschutz?

Dominik Hager
Der weiße Handschutz wird immer mehr zum Markenzeichen von Karim Benzema.
Der weiße Handschutz wird immer mehr zum Markenzeichen von Karim Benzema. / Denis Doyle/Getty Images
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Seit dem Abgang von Cristiano Ronaldo ist Karim Benzema die schillernde Erscheinung in der Offensive von Real Madrid. In der laufenden Saison ist der 33-jährige Franzose mit seinen Toren die Lebensversicherung der Königlichen. Der Stürmer fällt jedoch nicht nur mit seiner Torquote auf, sondern auch mit einer Handbandage, die ihn seit gut zwei Jahren begleitet.


Selbst wenn der weiße Handschutz farblich perfekt zu den hellen Trikots der Madrilenen passt, bleibt er den Zuschauern nicht verborgen. Hintergrund der Bandage ist eine Fingerverletzung aus dem Januar 2019, als sich der Torjäger gegen Betis Sevilla den Finger brach.

Damals hieß es noch, dass er den Schutz für etwa drei Wochen tragen müsse und man eine Operation umgehen wolle. Da er die Bandage jedoch immer noch trägt, stellt sich die Frage, ob die Verletzung noch nicht ganz ausgeheilt ist oder ein anderer Grund dahinter steckt.

Trägt Benzema den Schutz aus Aberglaube?

Die Antwort: Der Real-Stürmer trägt den Verband nur noch als eine Art "Glücksbringer" bzw. aus Aberglaube heraus.

Der Madrilene ist nicht der einzige Spieler, der an eine solche Art überirdischer Kräfte glaubt. Blicken wir auf dessen Torbilanz von 2018/2019, so erkennen wir, dass der Torjäger nach seiner Fingerverletzung 15 Tore erzielt hat. Zuvor waren es mit sieben Saisontreffer nicht mal die Hälfte.

Was man aber auch beachten sollte: Gerade bei Fingerverletzungen kommt es häufiger dazu, dass nicht alles so reibungslos zusammenwächst, wie es sollte. Gut möglich also, dass der Torjäger zusätzlich auch einfach keine erneute Verletzung riskieren möchte.

Glück für ihn und Real Madrid, dass er beim Toreschießen ohnehin auf seine Füße zählen muss.

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