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"Skurrile" Adeyemi-Gerüchte unwahr - BVB-Gespräche auf "spannendem Weg"

Jan Kupitz
Karim Adeyemi
Karim Adeyemi / Alex Grimm/GettyImages
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Bei Borussia Dortmund gibt es neben der Personalie Erling Haaland noch eine weitere Transfer-Saga, die sich wie Kaugummi zieht: die um Karim Adeyemi. Die Verhandlungen mit RB Salzburg sind aber auf einem "interessanten und spannenden Weg".


In den letzten Wochen gab es viele Gerüchte und Wasserstandsmeldungen rund um Karim Adeyemi. Von der Bild hieß es beispielsweise, dass RB Salzburg bis Ostern Klarheit haben wolle, ob der BVB die Preisvorstellungen der Österreicher erfüllen kann und will - bis zu 45 Millionen Euro Ablöse stehen diesbezüglich im Raum.

Die Salzburger dementierten diese Meldung zwar kurz darauf, sahen sich aber nun weiteren Berichten von Sport1 ausgesetzt, wonach sogar Red-Bull-Boss Dietrich Mateschitz in den Verhandlungen mitmische, weil er den Spieler viel lieber in Leipzig sähe.

"Dieses Gerücht würde ich in das Reich der Mythen einordnen", teilte Salzburgs Geschäftsführer Stephan Reiter allerdings am Sonntag mit (via Laola1). Der 50-Jährige erklärte, dass der Adeyemi-Transfer so sehr polarisiere, "dass da sehr viel kommuniziert wird. Diese Gerüchte sind so skurril, dass es schon wieder lustig ist, sie tiefer zu bewerten."

Vielmehr verriet Reiter, dass er in den "letzten Wochen und Tagen" Kontakt zu Sebastian Kehl hatte und dies "auch in den nächsten Tagen und Wochen so bleiben" werde. "Ich würde nicht sagen, dass es [der Adeyemi-Transfer] schwierig ist. Es ist genauso interessant und herausfordernd wie andere Transfers. Es ist wie bei vielen Transfers ein gewisser Prozess, in dem man sich annähert und dann wieder ein Stück weit entfernt", so der Geschäftsführer über die Gespräche mit dem BVB.

Reiters Einschätzung: Man sei in den Verhandlungen insgesamt "auf einem interessanten und spannenden Weg".

Der 50-Jährige machte zudem keinen Hehl daraus, dass es für RB Salzburg "strategisch eine wichtige Säule [ist], jedes Jahr Transfereinnahmen zu erzielen". Per se sei man vom Verkauf des deutschen Nationalspielers aber nicht abhängig, weshalb es, "was die Verhandlungen betrifft, überhaupt keinen Druck" gäbe. "Wir sind da sehr offen."


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