Borussia Mönchengladbach

Jonas Hofmann: "Stand jetzt zu 100% in Gladbach"

Jan Kupitz
Jonas Hofmann
Jonas Hofmann / Alexander Hassenstein/GettyImages
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Neben Yann Sommer kämpft Borussia Mönchengladbach auch um den Verbleib von Jonas Hofmann. Der Nationalspieler bestätigt das Interesse von anderen Vereinen, lobt aber gleichzeitig auch die Fohlenelf.


Roland Virkus ist in diesem Sommer wirklich nicht zu beneiden. Schaut man, wie viele Verträge bei der Borussia 2023 auslaufen, kann man erahnen, wie viel Arbeit der Gladbacher Sportdirektor in diesem Sommer hat.

Unter anderem Yann Sommer, Jonas Hofmann, Alassane Plea, Marcus Thuram, Ramy Bensebaini, Lars Stindl und Christoph Kramer gehen nach aktuellem Stand in ihre letzte Saison am Niederrhein. Während zumindest die Personalien von Stindl und Kramer vergleichsweise einfach zu klären sein dürften, erweist sich der Rest als harte Arbeit.

Im Fokus stehen insbesondere Sommer und Hofmann - die zwei Akteure, die in der abgelaufenen Saison die mit Abstand besten Spieler der Borussia waren. Und dementsprechend auch mit neuen Verträgen ausgestattet werden sollen.

"Ich fühle mich in Gladbach wohl, ich habe auch schon mit Sportdirektor Roland Virkus gesprochen und wir werden uns weiter austauschen. Ich denke, wir werden uns in den nächsten ein, zwei Wochen noch einmal in Ruhe zusammensetzen", erklärte Hofmann gegenüber der Bild. "Stand jetzt spiele ich zu 100 Prozent weiter in Gladbach - ich habe ja noch ein Jahr Vertrag."

Dass die Borussia in der kommenden Saison nicht im internationalen Geschäft dabei ist, sei für ihn "nicht der ausschlaggebende Punkt". Dennoch könne er nach aktuellem Stand noch nicht sagen, ob er auf jeden Fall verlängere - oder auf jeden Fall wechseln werde. "Das wird sich alles aus den Gesprächen mit Borussia ergeben, die mir sehr wichtig sind. Und die Kommunikation mit Roland Virkus und Steffen Korell ist bisher 1a", lobte Hofmann die Gladbacher Verantwortlichen.

Eine Deadline, bis wann eine Entscheidung getroffen werden soll, wurde von beiden Seiten nicht vereinbart. "Als Trainer oder Spieler ist es immer schöner, frühzeitig Klarheit zu haben", wusste der 30-Jährige. "Ich habe aber das Gefühl, dass sich beide Seiten da jetzt keinen Druck machen. Wenn man weiter ehrlich miteinander spricht, dann ergibt sich das - und beide Seiten fühlen sich am Ende mit dem Ergebnis wohl."

Hofmann betonte, dass er natürlich mit seinem Berater im Austausch sei und auch von anderen Klubs umworben wird: "Durch die guten Leistungen der letzten Saison und bei der Nationalmannschaft gibt es Interesse von anderen Vereinen", bestätigte er.


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