Eintracht Frankfurt

Hütter entschuldigt sich für unrühmlichen SGE-Abgang

Yannik Möller
Adi Hütter mit Oliver Glasner
Adi Hütter mit Oliver Glasner / Alex Grimm/GettyImages
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Adi Hütter hat sich im Rahmen des Duells gegen seinen Ex-Klub Eintracht Frankfurt für den unrühmlichen Abschied im letzten Sommer entschuldigt.


Im vergangenen Sommer wechselte Adi Hütter von Frankfurt nach Mönchengladbach. Ein Wechsel, der den Eintracht-Fans längst nicht nur aufgrund der gemeinsamen, erfolgreichen Zeit sauer aufstieß.

Auch das Rundherum und so mancher Kommentar seitens des Trainers sorgte für zusätzliche Verstimmung - nicht nur im Fanlager, sondern auch in der Vereinsführung. Aufgrund des bereits zweiten Duells gegen seinen ehemaligen Klub am Sonntag sah sich Hütter gezwungen, sich zu entschuldigen.

"Das macht man nicht": Hütter zeigt Reue wegen SGE-Abgang

"Den Abgang hätte man besser lösen können", zog er ein verspätetes Fazit (via Mopo). Am Donnerstag war er seitens der SGE zum Europa-League-Spiel eingeladen worden, was Vorstandssprecher Axel Hellmann mitsamt der Zusage des Coaches für eine Art Aufarbeitung des damaligen Ärgers verstand.

"Es hat mir wahnsinnige Freude bereitet, die Einladung bekommen zu haben. Es war ein großes Erlebnis, unglaubliche Stimmung im Stadion", so Hütter. Auch er ist offenbar sehr daran interessiert, etwaige Missstände mit den Frankfurtern aus dem Weg zu räumen.

Adi Huetter
Hütter hätte die SGE stilvoller verlassen können / Christian Kaspar-Bartke/GettyImages

Er habe damals "Aussagen getätigt, die ich bereue", erklärte er weiter. So hatte er beispielsweise verlauten lassen, dass dieser Vereinswechsel lediglich ein Wechsel der Farbe sei. Damit hatte er zwar nicht nur, aber vor allem den Eintracht-Anhängern auf die Füße getreten. Ein verständlicher Ärger, wurde so doch die Klub-Identität völlig vergessen - und das nach drei gemeinsamen Jahren.

"Das macht man nicht", betonte er nun. Mit dem 1:1-Remis zwischen den beiden Vereinen, das zwischenzeitlich ein wenig Testspiel-Flair versprühte, trennten sich beide Parteien passend dazu ohne einen Verlierer.


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