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HSV kämpft um Saido Balde: Top-Talent weckt Begierde

Dominik Hager
Der HSV könnte ein Top-Talent verlieren
Der HSV könnte ein Top-Talent verlieren / Friedemann Vogel/GettyImages
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Der 14-jährige Flügelstürmer Saido Balde mischt die Hamburger U17 auf und erinnert schon jetzt viele an die Anfänge von Youssoufa Moukoko. Nun droht der HSV sein Top-Talent jedoch zu verlieren, weil Benfica SL den Youngster gemäß BILD-Angaben unbedingt unter Vertrag nehmen möchte.


Erst Mitte Juni hat Saido Balde seinen 14. Geburtstag gefeiert und dennoch ist der Offensivspieler schon jetzt das Aushängeschild der Hamburger U17. Der Rechtsaußen konnte in der abgelaufenen B-Junioren-Spielzeit in neun Partien vier Tore erzielen sowie drei weitere vorbereiten und zeigte damit eindrucksvoll, dass er ein gewaltiges Talent mitbringt.

Inzwischen ist der HSV jedoch nicht mehr der einzige Klub, dem diese Tatsache bekannt ist. Laut BILD sollen Paris Saint-Germain, Borussia Dortmund und Benfica die Spur aufgenommen haben.

Benfica buhlt um Saido Balde: Berater-Treffen am Mittwoch

Besonders intensiv bemüht sich offenbar der portugiesische Top-Klub um das HSV-Juwel. Gemäß des Berichts hat Berater Nochi Hamasor am Mittwoch einen Termin bei Benfica-Sportdirektor Rui Costa. Der schnelle und schussstarke Außenstürmer stammt ursprünglich aus der portugiesischen Kolonie Gionea-Bissau und verfügt über einen portugiesischen Pass. Demnach wäre ein Transfer nach Portugal durchaus naheliegend.

HSV möchte Balde halten

Der HSV kämpft jedoch um sein Juwel, das seit 2018 für die Rothosen spielt und zuvor beim SC Sternschanze gekickt hat. Positiv für die Hamburger ist sicherlich die Tatsache, dass Balde bis 2024 gebunden ist, was für einen Jugendspieler schon eher ungewöhnlich ist. Der Youngster ist in Hinblick auf die kommende Saison weiterhin für die U17 eingeplant.

Das Problem dabei: Aus Baldes Umfeld sei zu hören, dass der Youngster lieber schon in der U19 spielen würde. Dies ist gemäß DFB-Regularien nicht erlaubt, da Talente nur eine Altersstufe höher spielen dürfen. Der Außenstürmer müsste sich demnach noch ein Jahr gedulden.

Sportvorstand Jonas Boldt ist über die brenzlige Lage bereits informiert und wird womöglich auch persönlich versuchen, Saido Balde davon zu überzeugen, dass der HSV für ihn die richtige Adresse ist.


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