Hoffenheim-Aufstellung sorgt für Erstaunen: Warum spielten Kramaric und Dolberg nicht?

Dominik Hager
WM-Star Kramaric fehlte in der Hoffenheim-Startaufstellung
WM-Star Kramaric fehlte in der Hoffenheim-Startaufstellung / Richard Sellers/GettyImages
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Ob Hobby-Fußball-Manager oder Gegner Union Berlin: Von der Hoffenheim-Aufstellung dürften beinahe alle überrascht worden sein. Trotz des Abgangs von Rutter, spielten am Samstagnachmittag weder Kramaric, noch Dabbur oder Neuzugang Dolberg von Beginn an. Stattdessen fanden sich Christoph Baumgartner, Ihlas Bebou und Tom Bischof in der Startformation. Warum aber entschied sich TSG-Coach Breitenreiter für eine solch überraschende Aufstellung?


Andrej Kramaric ist eigentlich das absolute Aushängeschild von der TSG 1899 Hoffenheim. Umso überraschender war es, dass der kroatische WM-Star in Berlin auf der Ersatzbank saß. Der Grund dafür fällt jedoch relativ simpel aus. Aufgrund einer kleinen Erkältung erhielt der Angreifer eine Schonfrist und wurde erst im Laufe der zweiten Halbzeit eingewechselt.

Gerade deswegen hätten wahrscheinlich einige mit einem Startelfeinsatz von Dolberg gerechnet. Der Däne muss sich aber mutmaßlich noch ein wenig besser bei seinem neuen Klub einfinden, ehe er eine Rolle von Beginn an spielen kann. Aufgrund der Tatsache, dass Dabbur zu unkosntanten Leistungen tendiert und an der Schulter verletzt war, entschied sich Breitenreiter für diese ungewöhnliche Offensiv-Aufstellung.

Bebou knipst bei Saison-Debüt

Während die Startelf-Aufstellung von Baumgarner sicherlich keine Überraschung war, konnte man mit Bebou und Bischof nicht zwingend rechnen. Bebou fehlte die komplette Hinrunde verletzungsbedingt, während Youngster Bischof gerade mal 14 Minuten gegen den FC Bayern bekam.

Die Aufstellung von Bebou hatte sicherlich auch taktische Gründe. Breitenreiter wollte Union mit schnellen Gegenzügen knacken, wofür der schnelle Konterspieler gut geeignet ist. Mit einem Treffer zum 1:0 klappte das auch ganz gut. Tom Bischof ist zwar erst 17 Jahre alt und hat kaum Profi-Erfahrung, gilt jedoch als eines der größten Talente Deutschlands. Wann, wenn nicht in einem solchen Spiel, bei dem die Personallage dünn ist, soll man den Youngster sonst mal die Chance geben?

Letztlich zahlten sich die Maßnahmen von Breitenreiter nicht ganz aus. Die TSG führte zwar lange mit 1:0, musste sich aber dann gegen das in Hälfte zwei immer stärker werdende Union mit 1:3 geschlagen geben.


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