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International

Und er fliegt und fliegt und fliegt: Die unglaublichen Reisedaten des Heung-min Son

Guido Müller
Flog in den letzten drei Jahren insgesamt fünfmal um die Erde: Heung-Min Son
Flog in den letzten drei Jahren insgesamt fünfmal um die Erde: Heung-Min Son / Chloe Knott - Danehouse/GettyImages
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Dass Fußballer während einer Saison nicht nur Kilometer auf dem grünen Rasen fressen sondern auch jede Menge Flugmeilen anhäufen, ist allseits bekannt. Doch wohl kaum ein Spieler hat in den letzten Jahren so viel Zeit im Flieger verbracht wie der frühere Bundesliga-Star Heung-Min Son.


Grund für das prallgefüllte miles & more-Konto des Tottenham-Stars sind natürlich dessen ständige Verpflichtungen mit seiner südkoreanischen Nationalmannschaft.

Als eines der größten Aushängeschilder des südkoreanischen Fußballs in den letzten Jahrzehnten (2013 und 2014 wurde der frühere Profi des HSV und von Bayer Leverkusen zum Fußballer des Jahres in seiner Heimat gekürt) will der Verband auf Sons Präsenz bei Länderspielen, egal ob Pflicht-oder Testspiel, verständlicherweise nur ungern und äußerst selten verzichten.

Heung-Min Son
Spülte mit seinem Wechsel zu den Spurs im Sommer 2015 satte 30 Millionen Euro in die Kassen von Bayer Leverkusen: Heung-Min Son / Boris Streubel/GettyImages

Trotz einiger mit den jeweiligen Klubs abgesprochener Ruhepausen (Stichwort Belastungssteuerung) hat der 29-Jährige somit seit dem Dezember 2010, als er in Syrien sein Debüt feierte, 94 Länderspiele für die A-Auswahl seines Landes absolviert.

Seit 2018 ist Son fünfmal um die Erde geflogen

Doch wirklich beeindruckend werden die Zahlen, wenn man nur auf den Zeitraum der letzten drei Jahre blickt. Die Statistiker der Spielergewerkschaft FIFPro (via sport.sky.de) haben ermittelt, dass Son anlässlich seiner seit dem März 2018 absolvierten 32 Länderspielreisen insgesamt 223.637 Flugkilometer hinter sich gebracht hat.

Wem diese Zahl zu abstrakt erscheint: bei einem Erdumfang von 42.500 Kilometer hat Son seit besagtem Datum etwa fünfmal unseren Heimatplaneten umkreist. In zeitlichen Dimensionen gerechnet, saß Son während dieses Zeitraums satte 300 Stunden im Flugzeug.

Hinzu kommen die bei solchen Langstreckenflügen unweigerlich einhergehenden Nebenwirkungen in Form des jet lags aufgrund der Zeitumstellung.

Und ein Ende ist für den südkoreanischen Dauer-Flieger vorläufig nicht in Sicht. Allein in diesem Jahr werden noch etliche weitere Flugstunden und Kilometer hinzukommen.

In dieser Länderspielwoche muss Son mit seinen Nationalmannschaftskollegen gegen Syrien (Donnerstag, 13.00 Uhr) und im Iran (12.10., 15.30 Uhr) antreten, ehe im November die Duelle gegen die VAE und im Irak anstehen.

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