Herzbeutel-Entzündung: So geht es Bayern-Star Mazraoui

Daniel Holfelder
Noussair Mazraoui
Noussair Mazraoui / Maja Hitij/GettyImages
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Am Freitag wurde bekannt, dass Noussair Mazraoui infolge einer Corona-Infektion mit einer Entzündung des Herzbeutels zu kämpfen hat. Der Bayern-Profi fällt mindestens vier bis sechs Wochen aus. Julian Nagelsmann hat nun geschildert, wie Mazraoui und der Klub mit der Diagnose umgehen.


"Im Alltag geht es Noussair gut", erklärte Nagelsmann im Trainingslager in Doha. "Sport-Belastung war schwierig. Er wurde sehr schnell müde, wenn er zum Beispiel ein paar Treppen steigen musste." Gleichzeitig betonte der Bayern-Trainer, dass es "Gott sei Dank nicht so dramatisch wie damals bei Alphonso Davies" sei. Der Kanadier hatte aufgrund einer Herzmuskelentzündung drei Monate gefehlt.

Um den Genesungsverlauf zu verfolgen, werde sich Mazraoui nun in kurzen Abständen von zehn Tagen einer Kontroll-Ultraschalluntersuchung unterziehen. Wie Nagelsmann erklärte, sei die Entzündung bereits dabei abzuklingen. Der Höhepunkt der Erkrankung liege wohl schon in der Vergangenheit.

Stanisic und Pavard im Fokus

Ersetzt werden soll Mazraoui nun von Josip Stanisic und Benjamin Pavard. "Stanisic macht einen guten Eindruck. Er hört aufmerksam zu und entwickelt sich gut. Er war im ersten Teil der Saison oft Backup-Spieler und duelliert sich jetzt auf der Rechtsverteidiger-Position mit Pavard", kündigte Nagelsmann an.

Zu den Positions-Querelen um Pavard, der lieber im Abwehrzentrum zum Einsatz kommt, meinte der Bayern-Coach (via Bild): "Er spielt zwar lieber in der Innenverteidigung, macht das aber auch außen. Das Thema, ob er nun links oder rechts verteidigt, wird immer heißer gekocht, als es dann im Klub gegessen wird."


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