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Hertha BSC

Nächster Hertha-Abgang steht bevor: Frankreichs Meister will Dodi Lukebakio

Simon Zimmermann
Dodi Lukebakio ist auf dem Sprung nach Lille
Dodi Lukebakio ist auf dem Sprung nach Lille / CHRISTOF STACHE/Getty Images
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Hertha BSC und Sportvorstand Fredi Bobic meinen es ernst mit dem Kader-Umbruch in der Offensive. Nach Jhon Cordoba steht auch Dodi Lukebakio vor dem Abgang.


Während es Cordoba nach Russland zu FK Krasnodar zieht, soll Lukebakio vor einem Wechsel nach Frankreich stehen. Wie die BZ berichtet, führt die "heißeste Spur" zu Meister OSC Lille. Bereits vor zwei Jahren war Lille am 23-Jährigen interessiert, den es nach seiner Leihe zu Fortuna Düsseldorf im Sommer 2019 für 20 Millionen Euro Ablöse zur Hertha zog.

Nun deutet alles auf einen Abschied hin. Die Hertha ist bereit, Lukebakio bei einem entsprechenden Angebot abzugeben. Wie hoch dieses ausfallen muss, ist noch unklar. Der belgische Angreifer steht noch bis 2024 unter Vertrag, sein aktueller Marktwert beläuft sich auf 13 Millionen Euro.

Nutzt Hertha die Einnahmen für Kostic-Transfer?

Wahrscheinlich wird die Hertha also nicht ganz den Preis bekommen, den man vor zwei Jahren für den Stürmer auf den Tisch gelegt hat. Dennoch wären die Einnahmen von Cordoba und Lukebakio äußerst hilfreich, um die Offensive nach Bobic' Vorstellungen umbauen zu können. Filip Kostic, der in Bobic' Zeit bei Eintracht Frankfurt zu einem der besten Flügelspieler der Bundesliga wurde, steht ganz oben auf Herthas Wunschliste.

Filip Kostic
Zieht es Kostic nach Berlin? / Pool/Getty Images

Der Serbe war sich eigentlich mit Inter Mailand bereits weitestgehend einig, in Berlin will man nun aber dazwischengrätschen. Rund 30 Millionen Euro wären wohl nötig, um die Eintracht zu einem Transfer zu bewegen.

Lukebakio dagegen scheint keine Rolle mehr zu spielen in den Hertha-Plänen. Beim letzten Test gegen St. Pauli (2:2) durfte er nur 20 Minuten ran und saß zuvor mit vielen Jugendspielern nur auf der Bank. "Wenn wir mit Fünferkette spielen, bleibt für ihn nur die Mittelstürmer-Position. Deswegen kam er erst in der zweiten Hälfte", meinte Trainer Pal Dardai gegenüber der BZ lapidar. Es könnte Lukebakios letztes Spiel im Hertha-Trikot gewesen sein.

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