Havertz nach WM-Aus konsterniert: "Wird Wochen dauern, um das zu verarbeiten"

Dominik Hager
Kai Havertz ist nach dem WM-Aus frustriert, aber nicht hoffnungslos
Kai Havertz ist nach dem WM-Aus frustriert, aber nicht hoffnungslos / Marvin Ibo Guengoer - GES Sportfoto/GettyImages
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Kai Havertz konnte sich auch von seinem Doppelpack gegen Costa Rica nichts kaufen. Der Chelsea-Star gewann zwar die Trophäe für den besten Spieler des Spiels, jedoch fühlte sich die Auszeichnung wohl eher wie die Medaille an, die Final-Verlierer immer bekommen. Havertz hat sich nun zum Aus der Nationalmannschaft in der WM-Vorrunde geäußert.


Nie dürfte sich Kai Havertz so wenig über einen Doppelpack gefreut haben, wie beim 4:2 gegen Costa Rica. Gebracht hat dieser aufgrund der Niederlage Spaniens gegen Japan nämlich nichts. Der Offensivspieler meldete sich demnach via Twitter sehr niedergeschlagen zu Wort.

"Es hat einige Zeit gedauert, bis ich verstanden habe, was ich sagen soll. Wir sind alle sehr frustriert, enttäuscht und haben viele andere Gefühle. Es wird Wochen dauern, dies zu verarbeiten", zeigte er sich geknickt. Der 23-Jährige weiß aber auch, dass schon bald wieder bessere Zeiten kommen werden und schöpft daraus Kraft.

"Das Leben besteht aus Höhen und Tiefen und es geht darum, gestärkt daraus hervorzugehen", erklärte er. Diese liegen oft nur einen Grashalm breit voneinander entfernt. "Manchmal erlebt man die großen Momente, wie die Japaner, die so gut gespielt haben, und manchmal steht man auf der anderen Seite und fühlt diesen Schmerz. Wir spüren den Schmerz der Nation", erläuterte er und bedankte sich abschließend noch für den Support.


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